Pacific Crest Trail – Planung und Vorbereitung (+ alle wichtigen Infos)

Im Sommer 2023 bin ich zwei Monate auf dem Pacific Crest Trail (PCT) durch Oregon und Kalifornien gewandert. Falls auch du einen Section Hike oder Thruhike auf dem Pacific Crest Trail planst, findest du hier alle wichtigen Infos sowie meine Tipps zur Planung und Vorbereitung.

In diesem Artikel erfährst du, wie ich mich auf meine wilde Auszeit vorbereitet habe, wie ich meine Etappen geplant habe, wie man ein Permit beantragt, unterwegs seinen Resupply organisiert und vieles mehr!

Der Pacific Crest Trail

Der Pacific Crest Trail ist ein 4.265 km langer Fernwanderweg im Westen der USA. Von der mexikanischen Grenze im Süden bis zur kanadischen Grenze im Norden führt der PCT einmal durch die USA. Dabei durchquert er die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington und folgt immer den Bergen im Landesinneren (daher auch der Name “Pacific Crest”).

Unterwegs erlebt man großartige, abwechslungsreiche Landschaften von Wüste über Hochgebirge bis zu ursprünglichen Wäldern, Seen und Vulkanen. Spannend: Man wandert durch Wildnisgebiete fernab der Zivilisation und muss Campingausrüstung und Verpflegung dabeihaben.

Wie lange braucht man für den PCT?

Ein “Thruhike” des kompletten Pacific Crest Trails dauert 5-6 Monate. Im Schnitt müssen dafür 20 Meilen pro Tag zurückgelegt werden. Man kann aber auch nur einzelne Streckenabschnitte wandern. Ich habe im Juli und August 2023 einen zweimonatigen “Section Hike” durch Oregon und Kalifornien gemacht (ein “Long Ass Section Hike” oder PCT LASH).

Wann ist die beste Zeit für den PCT?

Die meisten starten im Frühjahr (März/April) an der mexikanischen Grenze im Süden, um im Herbst vor dem ersten Schnee in Washington zu sein (September). Die Idee ist, früh im Jahr in der Wüste loszulaufen (wegen der Hitze). Das aber nicht zu früh, da sonst im Hochgebirge der Sierra Nevada noch zu viel Schnee liegt. Vor dem Wintereinbruch sollte man Washington durchquert und die kanadische Grenze erreicht haben.

Wer dem PCT von der kanadischen Grenze nach Süden läuft (southbound/sobo), startet im Juni/Juli, wenn der größte Schnee in den North Cascades geschmolzen ist und die Berge passierbar sind.

Was ist der schönste Teil des PCT?

Der Streckenabschnitt durch die High Sierra in Kalifornien gilt als schönster Teil des PCT. Viele finden auch den PCT Washington am schönsten. Bei beiden Abschnitten durchwandert man eine eindrucksvolle, alpine Bergwelt.

Der Part durch die High Sierra beginnt nördlich von Kennedy Meadows South und geht bis Yosemite. Unterwegs durchquert man das Hochgebirge der Sierra Nevada mit den höchsten Pässen und dem höchsten Punkt des PCT – Forester Pass auf 4.009 m. Wer mag, kann hier auch den 4.421 m hohen Mt. Whitney besteigen, den höchsten Berg der USA außerhalb Alaskas.

Im Staat Washington wandert man durch die Cascade Mountains bzw. die North Cascades – eine sehr alpin anmutende, abgelegene und wunderschöne Berglandschaft.

High Sierra in Kalifornien: für viele der schönste Teil (Bild: Unsplash)

Warum ich mich für den PCT entschieden habe

Ich wollte schon länger mal eine Fernwanderung machen und mehr als nur ein paar Tage am Stück wandern. Gleichzeitig hatte ich den Wunsch, mich selbst “auszuwildern” und eine längere Auszeit zu nehmen, bei der ich mich mit der Natur connecten kann (und mit mir selbst – ist ja alles eins). Ich wollte einen Trail, der durch die Natur verläuft und wo ich entlang des Wegs zelten kann. (Und das ist hierzulande in der Form ja leider nicht möglich). Ich wollte individuell entscheiden, wie lange ich jeden Tag laufen mag und wo ich mein Zelt aufstelle – ohne, dass ich Unterkünfte vorab reservieren muss und dann einen Zeitplan habe.

Der PCT ist ein Wildnistrail

Der PCT war daher perfekt, denn er ist ein Wildnistrail. Auf einer Länge von 4.265 km führt er nur zwei Mal durch Ortschaften und man darf entlang des Wegs wild campen. Zudem schlägt mein Herz einfach für die Landschaften im Westen der USA! Einige Orte in der Nähe des PCT hatte ich bei früheren Reisen auch schon besucht. Ich hätte aber nie geglaubt, dass ich ihn mal wandern würde…

Bis ich im Herbst 2022 beschloss, im darauffolgenden Sommer mit meinem Freund in die USA zu reisen. Auf einmal war da diese Stimme in meinem Kopf: Was, wenn ich schon früher hinfliegen und den PCT wandern würde?? Ich registrierte mich also einfach mal für die Permit-Vergabe…

Ist der PCT für Fernwander-Anfänger geeignet?

Ich würde sagen, ja! Für mich zumindest war es die erste Fernwanderung. 😉 Das war sicherlich ambitioniert und vielleicht auch ein bisschen verrückt, aber: Der PCT ist technisch nicht schwierig zu wandern und wirklich gut ausgebaut und gepflegt. Allerdings sollte man bereits erste Wandererfahrung haben (auch alpine), denn es geht nun mal durch die Berge.

Ein Riesenvorteil ist die tolle Community rund um den PCT, die super hilfsbereit ist und mit der man sich schon im Vorfeld austauschen kann. Zudem ist der PCT ‘relativ’ gut begangen. Vor allem, wenn man northbound ab der mexikanischen Grenze wandert, wird man nie lang allein sein.

Permit

Um den Pacific Crest Trail zu wandern, benötigst du ein Permit. Der Grund: Der Trail führt durch Wildnis- und Schutzgebiete, zu deren Erhalt die Permit-Regelungen dienen. Die Beantragung des Permits ist der erste Schritt, wenn du den Pacific Crest Trail wandern willst (noch vor dem Visum). Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  • PCT Long-Distance Permit, ausgestellt von der Pacific Crest Trail Association (PCTA). Für alle, eine Strecke von mindestens 500 Meilen am Stück zurücklegen wollen. Damit darf man auf dem PCT durch die Wildnisgebiete wandern und dort auch campen, ohne sich für jeden Abschnitt separate Permits besorgen zu müssen. Die Anzahl der Long-Distance Permits ist limitiert, und sie sind kostenlos.
  • Local Permits: Wer kein Long-Distance Permit bekommt oder nur einen kürzeren Section Hike unter 500 Meilen plant, kann sich bei den zuständigen Behörden vor Ort lokale Permits für die einzelnen Streckenabschnitte besorgen. Das ist natürlich komplizierter, aber ebenso möglich. Gut zu wissen: Für Washington braucht man vorab keine Permits. Man stellt sie sich einfach am Eingang der Schutzgebiete bzw. am Trailhead selbst aus.

So beantragst du ein PCT Long-Distance Permit

Die Permitvergabe erfolgt derzeit in zwei Schritten: im November sowie im Januar. Auf der Webseite der PCTA musst du dich für die Permitvorgabe vorab registrieren. Für 2024 war das Zeitfenster dafür eine Woche Ende Oktober 2023. Danach bekommst du eine E-Mail mit einem exakten Zeitslot, zu dem du dich einloggen und dein Permit beantragen kannst.

Wichtig: Für die Permit-Vergabe musst du deinen Start- und Endpunkt wissen und dann schauen, ob zu dem gewünschten Datum noch Permits für den jeweiligen Startpunkt verfügbar sind.

Für meinen Section Hike habe ich ein PCT Long-Distance Permit in der zweiten Runde Mitte Januar beantragt. Danach hörte ich fast drei Wochen nichts mehr. Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, als plötzlich eine E-Mail mit den Worten “It’s getting real!” ins Postfach flatterte. Und ich so: OMG, was hab ich getan… Jetzt muss ich es wirklich machen!

Meine Auszeit in der Wildnis wurde plötzlich real.

Visum

Wenn du ein Permit ergattert hast, solltest du dich als nächstes um dein Visum kümmern (und erst danach die Flüge buchen). Am besten beantragst du ein Touristenvisum für 6 Monate. Plane genügend Vorlauf dafür ein, da du einen Termin im Konsulat brauchst.

Da ich nur drei Monate in den USA war, brauchte ich kein Visum, sondern konnte mit der elektronischen Einreisegenehmigung ESTA einreisen, die maximal 90 Tage gilt. Dort angekommen, erregte mein langer Aufenthalt allerdings gleich das Misstrauen des Grenzbeamten… Ich musste zur “Detention” in einen fensterlosen Raum, wo ich erst mal befragt wurde und mein Gepäck durchsucht werden sollte – meine Einreise war also recht holprig. (Geholfen hat immerhin, dass ich das PCT Permit ausgedruckt dabei hatte.)

PCT Etappenplanung

Um ihre Etappen zu planen, machen sich viele im Vorfeld ganze Excel-Tabellen oder nutzen Komoot, das eine praktische Premium-Funktion zur Planung von Mehrtagestouren hat. In den Excel-Tabellen werden die einzelnen Tagesetappen eingetragen und man kann gleich dazuschreiben, wann man welche Town erreicht und Resupply machen kann (s. Punkt “Resupply” unten).

Ich finde jedoch: Eine detaillierte Etappenplanung macht im Vorfeld nur bedingt Sinn. Warum?

Im Falle eines Thruhikes ist das a) ein riesiger Aufwand und eine Riesen-Tabelle, und b): Woher weißt du im Vorfeld, wie viele Meilen du an dem Tag tatsächlich zurücklegen wirst? Wo du dein Zelt exakt aufstellen wirst, d.h. deinen tatsächlichen Start- und Endpunkt für den Tag? Du kannst dir noch so eine detaillierte Etappenplanung im Vorfeld machen – nach den ersten Tagen auf dem Trail ist sie sowieso passé und deine Liste nicht mehr aktuell.

Eine grobe Etappenplanung im Vorfeld macht dann Sinn, wenn sie dir Sicherheit gibt. Oder, wenn du wie ich einen Section Hike planst und wissen musst, was dein Start- und Endpunkt ist, d.h. welchen Streckenabschnitt du in der geplanten Zeit realistisch schaffen könntest. Oder, wenn du dir zum vor dem Start bereits Versorgungspakete schicken willst und wissen magst, wann du dort ungefähr ankommen wirst (s. Punkt “Resupply” unten).

Planung on the go

Ich empfehle eine Etappenplanung unterwegs – z. B. immer für die nächste Woche. Wenn ich für Resupply und Ruhetag in einer Town war, habe ich mir auf der PCT-Karte in der Far Out App meine Strecke bis zum nächsten Resupply genau angeschaut, um einzuschätzen, was auf mich zukommt. Ich habe ausgerechnet, wie viele Meilen/Kilometer es bis dahin sind und konservativ gerechnet, wie viele Tage ich wohl dafür brauchen würde. So konnte ich ausrechnen, wieviel Essen ich kaufen muss.

So konnte ich zudem ganz nach aktuellem Bedarf planen – etwa, wenn ich ein Post Office brauchte, eine Unterkunft in der nächsten Town reservieren wollte oder mir online etwas zu einer Unterkunft bestellen musste.

Längere Streckenabschnitte habe ich trotzdem gerne mal in Komoot eingegeben und mir dazu eine Mehrtagestour nach dem gewünschten Schwierigkeitsgrad berechnen lassen (z. B. Oregon Nord-Süd). Die Etappen bin ich zwar so nie gegangen (weil ich manchmal mehr, manchmal weniger km pro Tag gewandert bin). Für mich persönlich war das aber hilfreich, weil ich so z. B. auch die Anzahl der Höhenmeter sehen konnte, die pro Tag auf mich zukommen. 😉

Ist es überhaupt noch möglich, den PCT kontinuierlich zu wandern?

Sagen wir es mal so: Es wird immer unwahrscheinlicher. Im Westen der USA ist der Klimawandel viel stärker zu spüren als hierzulande. Extremwettersituationen häufen sich (besonders in Kalifornien): Waldbrände, Dürre und Hitzewellen oder untypische Regenfälle und Schneemengen.

Ich war im Rekord-Schneejahr 2023 unterwegs, das absolut kein “normales” Jahr auf dem PCT war – wenn es so etwas überhaupt noch gibt. 2023 war das Jahr, in dem fast niemand den PCT so laufen konnte, wie er/sie es geplant hat. In dem fast alle die High Sierra auslassen oder überspringen mussten und auf dem Trail hin- und herspringen – je nach Schnee- und Wetterlage. In dem sich die Trail Families und Hiker Bubbles auflösten und sich über den gesamten Trail verteilten.

Warum du flexibel bleiben musst

Auch ich konnte meine ursprünglich geplante Route (northbound, Walker Pass – High Sierra – NorCal bis evtl. Oregon) nicht machen. Ich sag’s ehrlich: Den Traum von der High Sierra gehen zu lassen, war richtig hart. Vor Ort musste ich in letzter Sekunde umplanen, was damit endete, dass ich auf einmal southbound von Cascade Locks durch ganz Oregon wanderte – was ich davor nie geplant hatte und worauf ich auch nicht vorbereitet war. Und als ich im August in Kalifornien weiter wanderte, sorgte ein Hurricane für unerwartet kaltes Wetter mit viel Regen und Gewittern…

Was ich damit sagen will: Stell dich darauf ein, dass du deine Route evtl. umplanen, Abschnitte überspringen oder ganz auslassen musst. Flexibilität wird zunehmend gefordert und entscheidet darüber, ob du eine gute Zeit hast oder dir nur selbst Stress machst. Stell dich darauf ein, deine Erwartungen bzgl. des Trails gehen zu lassen. Für mich persönlich war das 2023 meine erste Lektion.

Hike Your Own Hike

Auf dem Trail gibt es das Sprichwort “Hike Your Own Hike”, und man kann es sich selbst nicht oft genug sagen. Du musst keinen continuous footpath hinlegen (was sowieso immer unwahrscheinlicher wird – s.o.) Du musst keine bestimmte Anzahl an Meilen pro Tag zurücklegen oder Dinge tun, nur weil andere Hiker sie tun. Die Wanderung und die Zeit auf dem PCT ist für dich. Make it count. Hör auf dich selbst (und deinen Körper) und hike your own hike. Und steh dann auch dazu.

Section Hike planen

Wenn du wie ich nur einen Teilabschnitt des PCT wandern möchtest, solltest du dir überlegen, welchen, und dann schauen, wieviel Zeit du dafür ungefähr brauchst. Ich wollte ursprünglich nur einen Monat auf dem PCT wandern und musste dann feststellen, dass ich in einem Monat ja gar nicht weit komme… 😉 In einem Monat hätte ich es nicht mal vom Walker Pass durch die High Sierra geschafft (was mein ursprünglicher Plan war, bevor ich ihn aufgrund des Schnees umwerfen musste). Ich hängte also noch einen Monat dran und wählte meinen Endpunkt mal großzügig im Norden Oregons.

Meine geplante Route: Walker Pass bis Oregon. (Als Endpunkt hatte ich einfach mal sehr optimistisch Cascade Locks angegeben, obwohl ich wusste, dass ich es in zwei Monaten gerade mal nach Nordkalifornien schaffen würde. Ich wollte mir aber die Möglichkeit offenhalten, einen Teil von NorCal zu überspringen, um noch einen kleinen Teil in Oregon wandern zu können).

Meine tatsächliche Route: Southbound durch ganz Oregon ab Cascade Locks (PCT Oregon) + Donner Pass bis Yosemite Nationalpark/Tuolomne Meadows (PCT Kalifornien) – insgesamt knapp 900 km.

Northbound oder Southbound?

Der PCT wird normalerweise von Süden nach Norden gewandert (northbound oder “nobo”). Die meisten wandern nobo, und hierfür gibt es auch die meisten Permits. Doch auch die umgekehrte Richtung (southbound oder “sobo”) ist möglich – und ebenso schön. Da deutlich weniger Leute southbound wandern, ist man unterwegs eher für sich und es ist ruhiger. Zudem startet man später im Jahr (meist Ende Juni/Anfang Juli), d.h. nach der Schneeschmelze in den Bergen in Washington. Die Wüste Kaliforniens durchquert man dann erst im Herbst.

Ob du southbound oder northbound wanderst, hängt also von deiner Zeitplanung ab und ob du Wert auf die Gesellschaft vieler anderer Hiker legst oder es lieber etwas ruhiger magst.

Auch ich bin schlussendlich southbound gewandert. (Ich musste meine Route ja kurzfristig umwerfen und Cascade Locks/Portland war für mich einfach gut mit Öffis erreichbar). Das war toll, allerdings war ich die meiste Zeit alleine unterwegs und hatte nie eine richtige “Trail Family”, was ich zwischendurch ganz schön gefunden hätte. Die meisten Hiker kamen mir entgegen und die Southbound-Hiker waren viel schneller als ich, da sie teilweise seit Monaten unterwegs waren, d.h. Begegnungen waren meist nur von kurzer Dauer. Gegen Ende in Kalifornien traf ich allerdings auf mehr Southbound-Hiker (meist andere Section Hiker), mit denen ich immer wieder mal ein Stück gemeinsam wanderte und campte, was ich sehr genossen habe.

Resupply unterwegs

Auf dem PCT hat man immer für ca. 1 Woche Verpflegung dabei. Mehr ist schwierig, da man sonst einfach zu viel Gewicht schleppen müsste. Etwa einmal die Woche muss man für einen “Resupply” in die Zivilsation hiken oder trampen. Zudem möchte man zumindest einmal die Woche richtiges Essen essen, duschen, Wäsche waschen, Empfang haben, die nächste Etappe planen und dem Körper einen Ruhetag gönnen.

Im Vorfeld erschien mir die Resupply-Planung unendlich kompliziert. Dabei sind es nur wenige und immer die gleichen Orte entlang des PCT, die alle für ihren Resupply nutzen. In größeren Orten gibt es Supermärkte, manchmal auch nur einen kleinen General Store mit wenig Auswahl. Ich habe also geschaut, wie viele Trail-Kilometer es bis zum nächsten Ort sind, und mir dann ausgerechnet, wie viele Tage ich ungefähr dorthin brauche. Dafür habe ich Magellan’s PCT Overview Maps genutzt und die PCT-Karten in der Far Out-App. So wusste ich, wieviel Essen ich mitnehmen muss (+ Essen für einen extra Tag für den Notfall).

Natürlich hatte ich immer zu viel Essen dabei (vor allem am Anfang), doch mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, wie viel (und vor allem was) man auf dem Trail so isst.

Karten & Ressourcen für deine Resupply-Planung:

Versorgungspakete schicken – ja oder nein?

Auf dem PCT schicken sich die meisten Thruhiker zumindest teilweise Essenspakete – an ein Post Office oder eine Versorgungsstation entlang des Trails. Das macht Sinn in abgelegenen Regionen oder wenn man eine spezielle Ernährung befolgen muss. Auch kann man durch die Pakete Geld sparen, denn insbesondere in den kleinen Orten und Resorts ist alles sehr teuer.

Muss man sich auf dem PCT Versorgungspakete schicken?

Ich würde sagen: nein. Ich habe mir selbst kein einziges Paket geschickt und bin gut damit klargekommen. In Oregon gab es zwischendurch zwar keine Orte in PCT-Nähe, sondern nur Campingplätze an Seen (Olallie Lake Resort, Shelter Cove, Mazama Campground/Crater Lake) mit nur einem kleinen Store mit begrenzter Auswahl. Ich war daher schon etwas nervös, ob der Resupply dort überhaupt klappen würde.

Doch in Shelter Cove war die Hiker Box dann so gut gefüllt, dass ich den halben Resupply darüber machen konnte. (Hiker Box = Box mit Spenden an Dingen, die man unterwegs nicht mehr braucht). Die anderen Hiker hatten sich nämlich fast alle Pakete nach Shelter Cove geschickt! Da man aber im Vorfeld nie genau weiß, wann man genau an dem jeweiligen Ort ist, wieviel man dann wirklich benötigt und ob man das Essen dann überhaupt noch sehen kann, landete ganz viel direkt wieder in der Hiker Box. (Du solltest dich trotzdem nie auf die Hiker Boxen verlassen). Den Rest konnte in in den kleinen Stores der Campingplätze kaufen, was ganz gut geht, wenn man nicht allzu wählerisch ist.

Kleiner Store mit Camping-Food im Olallie Lake Resort, Oregon

Pro und Kontra Versorgungspakete auf dem PCT

Pakete in den USA schicken ist teuer, und viele Versorgungsstationen erheben noch eine Gebühr für die Lagerung. Im Laufe des Trails ändern sich zudem deine Essens-Vorlieben und Gelüste. Als Ausländerin wusste ich erst mal gar nicht, was ich einkaufen soll und was mir unterwegs schmeckt. Pakete vorab schicken ist daher etwas riskant und nicht unbedingt günstiger, wenn die Hälfte später direkt wieder in der Hiker Box landet… Ich war jedenfalls froh, dass ich mir vorab keine Pakete schicken musste.

Was meiner Meinung nach Sinn macht, ist, sich von unterwegs ganz gezielt einzelne Pakete an abgelegenere Orte zu schicken. Am besten, wenn man schon ein Gefühl dafür hat, was und wieviel man unterwegs so isst. Anstatt mehrere Pakete auf einmal zu versenden, kann man auch eins nehmen, das man immer vor sich herschickt (Bounce Box).

Hierhin würde ich Pakete schicken:

  • In Washington, da es sehr abgelegen ist.
  • In Oregon zum Mazama Campground (Crater Lake) und nach Shelter Cove, da hier keine Ortschaften in der Nähe sind.

Körperliche Vorbereitung/Training

Die meisten gehen davon aus, dass man vor einer solchen Fernwanderung bestimmt ganz viel trainieren und total fit sein müsse. Muss man nicht! Man wird vielmehr fit, während man es macht. Und sowieso kann dich kein Training zuhause wirklich auf die realen Bedingungen vorbereiten. Wie es sich anfühlen wird und wie dein Körper mit der Belastung klarkommen wird, erfährst du erst unterwegs.

Trotzdem macht es Sinn, nicht ganz unfit aufzubrechen und vorher auch regelmäßig wandern zu gehen. (Jede Bewegung/jeder Schritt zählt und ist besser als nichts!) Das minimiert nicht nur das Verletzungsrisiko. Die ersten Wochen werden dann auch nicht ganz so hart und es tut nicht ganz so weh. 😉

Trainingswanderung auf dem Albschäferweg

Wie ich mich vorbereitet habe:

Ich muss gestehen, dass meine körperliche Vorbereitung etwas zu wünschen übrig ließ. Im April und Mai habe ich regelmäßig Sport gemacht (Ergometer + YouTube Kraft-Workouts – nichts Wildes). Zudem einmal die Woche eine Wanderung von 10-15 Kilometern. Außerdem bin ich vier Tage auf dem Albschäferweg gewandert, um mehrere Tage lang eine Strecke von 15-20km am Tag zu laufen.

Den letzten Monat vor dem Sabbatical habe ich mir dann noch so mit Kundenaufträgen vollgeknallt (da selbstständig), dass es so stressig wurde, dass ich kaum noch trainieren konnte. Dementsprechend war eine meiner größten Ängste auch, dass ich es körperlich nicht schaffen würde. (Das stellte sich letztendlich als unbegründet heraus, denn man kann ja in seinem eigenen Tempo und so viel wandern, wie man möchte). Allerdings habe ich die ersten Tage auf dem Trail auch sehr gekämpft und mir gewünscht, ich wäre fitter…

Tipps für die Vorbereitung

  • Teste deine Ausrüstung so gut es geht vorher, insbesondere Schuhe und Rucksack – und beides in Kombination.
  • Du solltest bereits erste alpine Wandererfahrung haben, denn es geht nun mal durch die Berge.
  • Beschäftige dich im Vorfeld mit den Themen Flüsse furten, Schneefelder überqueren und self-arrest mit einer Eisaxt (und wenn es nur bei YouTube ist!).
  • Mach vor allem am Anfang nicht zu schnell, sonst hast du ein höheres Verletzungsrisiko.
  • Lass dich von anderen (schnelleren) Thruhikern nicht verunsichern. Du kannst auch nur zehn Kilometer am Tag wandern und wanderst trotzdem den PCT. Hike your own hike!
Zeltaufbau-Trockenübung

Mentale Vorbereitung

Ob ein Thruhike erfolgreich ist, darüber entscheiden nicht nur körperliche Faktoren. Gerade die mentale Komponente wird oft unterschätzt! Auf dem Trail musst für dich selbst da sein und dich selbst coachen. Du bist gezwungen, mit dir selbst präsent zu sein. Emotionen müssen viel stärker gefühlt werden, da die Ablenkung des Alltags fehlt. Gedanken und Ängste werden hochkommen. Du wirst gute und schlechte Tage haben, schwierige Situationen erleben und Momente, an denen du alles hinschmeißen willst. Daher ist nicht nur die körperliche Vorbereitung wichtig, sondern auch die mentale.

  • Bereite dich mental auf sämtliche Szenarien und Gefahrensituationen vor. Was könnte alles passieren – und welche Handlungsmöglichkeiten hast du dann?
  • Beispiel: Ich habe eine Verletzung, aber nichts Ernstes: weiterlaufen. Es ist etwas Ernstes, aber ich kann noch laufen: raushiken. Es ist ernst und ich kann nicht mehr laufen: SOS-Knopf am Garmin drücken.
  • Know Your Why: Schreibe detailliert auf, warum du den PCT laufen willst. Was erhoffst du dir? Willst du etwas Bestimmtes erleben, dich danach auf eine bestimmte Art fühlen, etc.? Hau es in eine Notiz auf deinem Handy und lies es dir durch, wenn es dir schlecht geht oder du aufgeben willst.
  • Lies das Buch “Pacific Crest Trials“*.

Mir hat die mentale Vorbereitung sehr geholfen und viele Ängste minimiert. Im Nachhinein bin ich gerade auf meine mentale Leistung sehr stolz (zumal ich die meiste Zeit allein gewandert bin), und darauf, wie gut ich es trotz einiger Tiefpunkte geschafft habe, für mich selbst da zu sein und mich selbst zu managen. Das war eine spannende Erfahrung, die mir persönlich auch viel Selbstvertrauen und Kraft gegeben hat!

Hilfreich fand ich auch Annikas Tipps für einen erfolgreichen Thruhike.

Sicherheit

“Hast du denn keine Angst?“, „Ich bewundere deinen Mut – ich könnte das nicht“ – diese Sätze habe ich zig Mal gehört, wenn ich von meinem Solo-PCT-Abenteuer erzählt habe. Warum eigentlich? Und würde man diese Fragen einem Mann auch stellen? Lauert da draußen in der Wildnis wirklich jemand im Gebüsch und wartet, bis ich vorbeilaufe? (Aus meiner Erfahrung: Nein.)

Dennoch haben wir diesbezüglich viele Ängste verinnerlicht – vor allem als Frauen. Wir haben eine diffuse Angst vor der Natur, weil wir sie nicht mehr kennen und ganz viel verlernt haben. Dabei sind wir in der Natur sogar sicherer als an Orten mit vielen Menschen.

Auf dem Trail habe ich viele Ängste abgelegt. Gezwungenermaßen – es fühlte sich aber sehr befreiend an. Klar gibt es Gefahren wie Unwetter, Unterkühlung, Unfälle – doch dafür kann man vorsorgen. Jede Woche gab es andere Situationen für mich zu meistern. Doch jede überstandene Herausforderung gab mir Sicherheit, Selbstvertrauen und Stärke.

Dennoch solltest du dich auf mögliche Gefahren einstellen und so gut es geht vorsorgen.

Kann man den PCT alleine wandern?

Ja, sehr gut sogar! Die meisten starten alleine. Erfahrungsgemäß wirst du nicht lange alleine sein – zumindest nicht die gesamte Zeit. Insbesondere, wenn man northbound wandert und an der mexikanischen Grenze startet, ist man meist direkt in einer Gruppe unterwegs (wenn man möchte). Am besten ist vermutlich eine Mischung! Ich bin fast die ganze Zeit alleine gewandert und gecampt und möchte auch diese Erfahrung nicht missen. Denn:

Alleine wandern bedeutet Freiheit.

Die Freiheit, aufzustehen und loszugehen oder an einem schönen Ort zu verweilen, wann man will und so lange man will. Alles in seinem eigenen Tempo machen zu können – ohne, dass man sich abstimmen müsste oder dass jemand was von einem will. Nur mit sich und seinen Gedanken sein und abschalten können vom Alltag. Ganz wenige, simple Probleme haben und wenige, einfache Entscheidungen treffen müssen.

Ich fand das unerwartet großartig und kann nur empfehlen, es zu versuchen und einfach mal alleine loszugehen. Vergesst nicht: Der PCT hat eine große und tolle Community. Die meisten starten alleine, doch man findet leicht Anschluss.

“Something strange and wondrous begins to happen when one spends stretches of time in solitude, in the company of trees, far from the bustle of the human world with its echo chamber of judgments and opinions — a kind of rerooting in one’s deepest self-knowledge, a relearning of how to simply be oneself, one’s most authentic self.”Maria Popova

Kommunikation im Notfall

Auf dem PCT hast du die meiste Zeit keinen Empfang und bist sowieso immer im Flugmodus unterwegs, um Akku zu sparen. Wie fast alle PCT Hiker hatte ich daher mit dem Garmin inReach Mini 2* einen GPS Messenger dabei. Darüber konnte ich via Satellit SMS-Nachrichten an meinen Freund und meine Familie senden – was richtig toll war und mir mental mega geholfen hat. Über MapShare konnten sie zudem auf der Karte sehen, wo ich gerade bin und meine Wanderung verfolgen. Auch die Möglichkeit, tagesaktuelle Wetterberichte abzurufen, war gerade in den Bergen sehr hilfreich.

Neben dem Messaging war das beruhigendste Feature für mich der SOS-Knopf, mit dem sich die Notrettung aktivieren lässt. So wusste ich, dass ich egal was passiert immer diese Option habe. Für die Nutzung der Features müsst ihr bei Garmin für die Dauer eures Aufenthalts ein Abo abschließen. Für die Notrettung benötigt ihr zudem eine Versicherung, die die Kosten deckt (z. B. über Garmin).

Navigation/Verlaufen

Auf dem PCT habe ich nicht mit dem Garmin navigiert (nur aufgezeichnet), sondern mit dem Handy. Generell solltest du dir unbedingt das PCT-Kartenmaterial in der App Far Out kaufen. Ich fand das Navigieren mit der App super! Auch, wenn der Trail unter umgestürzten Bäumen oder Schneefeldern verschwunden war, habe ich dank der App schnell auf den Weg zurückgefunden.

Super hilfreich: In Far Out sind die Wasserquellen sowie Tent Sites eingezeichnet und man hat aktuelle Community-Kommentare zu einzelnen Orten (z. B., ob eine Wasserquelle gerade noch Wasser führt).

Verlaufen: Ist mir ein paar Mal passiert, aber nur an Weggabelungen und weil ich in Gedanken war und es nicht rechtzeitig gecheckt habe. Der PCT ist wirklich gut ausgebaut und einfach zu folgen – und meist ist es sowieso der einzige Weg. Zudem ist er gut ausgeschildert. Tricky wurde es nur bei Schnee und umgestürzten Bäumen, doch dank Far Out konnte ich leicht checken, wo der Trail ist und wo ich bin, und mich dann wieder darauf zubewegen.

Verlaufen unmöglich: PCT in Oregon

Begegnungen mit Bären

Entlang des PCT gibt es Bären und in manchen Gegenden auch Mountain Lions (Pumas), und ja, es könnte theoretisch sein, dass du einem begegnest. Das ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich und ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo es zu einem Angriff auf PCT Hiker gekommen wäre.

In der Wildnis bzw. in Gegenden mit ganz wenigen Menschen haben die Tiere naturgemäß Angst vor uns und meiden uns. Daher habe ich mich – so komisch es klingt – in der Wildnis immer ziemlich sicher gefühlt. (Ich hatte bei früheren Reisen in den USA und Kanada aber auch schon mehrfach Bären gesehen, die dann immer friedlich weitertrotteten.)

Problematisch wird es eher dort, wo viele Menschen sind (z. B. in Nationalparks), wo die Tiere gelernt haben, dass es bei uns Futter gibt und ihre natürliche Scheu vor uns verloren haben. Deshalb ist es auch so wichtig, Wildtiere niemals zu füttern und Essen immer richtig zu verstauen. In der Sierra Nevada ist daher auch ein Bärenkanister Pflicht.

Ich habe auf dem Trail zwei Bären gesehen – am letzten Tag im Yosemite Nationalpark, einen sogar direkt hinter dem Backpacker’s Campground. Er schien sich allerdings überhaupt nicht für uns zu interessieren und verschwand kurz darauf gemütlich im Wald.

So aufregend es auch ist, mal einen Bär in echt zu sehen: Ich bin im Nachhinein froh, dass mir keiner begegnet ist, als ich ganz alleine da draußen war. Trotzdem würde ich euch empfehlen, euch vorab einzulesen, wie man sich in so einer Situation am besten verhält.

Begegnungen mit anderen Tieren

Was ich oben über die an Menschen gewöhnten Wildtiere in Touristengegenden beschrieben habe, betrifft nicht nur Bären: Als ich im Crater Lake Nationalpark die Warnungen ignorierte und mein Essen im Zelt aufbewahrte, haben sich freche Chipmunks in mein sauteures Zelt gefressen und sogar in meinen Rucksack, um an meine Nüsse zu kommen. In den Wilderness Areas war das nie ein Problem. Wenn ihr also auf offiziellen Campingplätzen seid und es gibt Bärenboxen: Nutzt sie!

Ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Die schlimmsten Tiere auf dem PCT sind nicht Bären, Rotwild oder Nager, sondern allen Ernstes die Moskitos!

Was kostet eine Wanderung auf dem Pacific Crest Trail?

Für den Pacific Crest Trail solltest du pro Monat etwa 1.000-1.500 US-Dollar einplanen – Minimum, ohne Flug und Ausrüstung. Die Preise in den USA sind extrem gestiegen und obwohl du die meiste Zeit wild campst, kommt doch einiges zusammen. So kostet ein normales Hotelzimmer schnell mal 250 USD pro Nacht und eine Packung Kekse im Supermarkt 5 Dollar. Zudem solltest du extra Budget einplanen, um ggf. Ausrüstung zu ersetzen oder dir im Falle von Krankheit/Verletzung eine Unterkunft leisten zu können. Bedenke auch, dass du mehrere Paar Schuhe durchlaufen wirst.

Hier ein paar Tipps, wie du auf dem PCT trotzdem Geld sparen kannst:

  • Übernachtungen: Hotelzimmer mit anderen Hikern teilen, Campingplatz oder Hostel statt Hotel, Kontakt zu Trail Angels aufnehmen, die dich evtl. bei sich übernachten lassen oder wo du dein Zelt im Garten aufstellen kannst
  • Essen: In größeren Orten im günstigen Supermarkt einkaufen und gezielt Versorgungspakete schicken, bei Town Days günstiger/weniger häufig Essen gehen, Hiker Boxen checken
  • Ausrüstung von Freunden leihen, gebraucht kaufen oder einfach vorhandene/günstigere Ausrüstung nutzen

Trail Angels & die PCT Community

Eine der tollsten Sachen am PCT ist die Community rund um den Trail. Sie besteht aus Hikern, ehemaligen Hikern und sogenannten “Trail Angels”. Letztere sind Freiwillige, die Hikern entlang des Trails helfen – und das meist untentgeltlich! Trail Angels fahren Hiker z. B. zurück zum Trail oder in die Town (was in einem Land fast ohne Öffis wirklich die Rettung war), bieten Essen und kühle Getränke entlang des Trails an und manche lassen sogar Hiker bei sich übernachten.

Das alles ist überhaupt nicht selbstverständlich, und diese “Kindness of Strangers” hat mich wirklich umgehauen und mein Vertrauen in die Menschheit wiederhergestellt. Ohne die Trail Angels hätte ich es nicht geschafft!

Vernetzt euch daher am besten im Vorfeld schon mit der Community über die diversen PCT-Facebook-Gruppen, und tretet in die Trail Angels-Gruppen für die einzelnen Streckenabschnitte ein.

In diesem Sinne…

Happy Trails!

Habt ihr noch Fragen oder Ergänzungen? Dann schreibt sie gerne in die Kommentare!

Weiterlesen:

Pacific Crest Trail Ausrüstung – meine Packliste für den PCT

PCT Erfahrungsberichte, Teil I: Die ersten Tage auf dem PCT

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