Nordirland-Rundreise entlang der Causeway Coast – Route und Tipps

Die Causeway Coastal Route ist vermutlich eine der schönsten Roadtrip-Straßen Europas. Diesen Herbst habe ich mir einen Reisetraum erfüllt und einen Nordirland-Rundreise von Belfast nach Derry/Londonderry entlang der Küste gemacht – und oh mein Gott, war das schön!

Ich weiß nicht, was es genau ist, aber irgendwie fühlt sich Irland immer so gut an… Sind es die Landschaften, das irische Grün, die unglaublich freundlichen Menschen, die rauen Küsten, das Glas Whiskey am gemütlichen Feuer im Pub? Ich kann es nicht genau sagen, aber ich glaube: Irland ist ein Gefühl. Eins, das ich auch in Nordirland wieder sehr genossen habe.

Entlang der nordirischen Causeway Coast reihen sich auf einer relativ kurzen Distanz so viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten aneinander, dass man am Liebsten ständig anhalten möchte: Steilklippen, Buchten mit weiten Stränden, der berühmte Giant’s Causeway, Fischerdörfer, Burgruinen, Game-of-Thrones-Drehorte… und immer wieder diese fantastischen Ausblicke.

Falls es dich auch auf die grüne Insel zieht, findest du hier meine Reiseroute sowie eine Auswahl meiner Highlights an der Küste Nordirlands, Infos zu Sehenswürdigkeiten und den ein oder anderen Geheimtipp.

Nordirland Roadtrip

Route: Belfast – Derry/Londonderry – Bushmills – Ballygally – Belfast (oder umgekehrt)

Reisedauer: Ihr fragt euch, wie viele Tage ihr für eine Nordirland-Rundreise entlang der Küste einplanen sollt? Ich würde sagen, Minimum 5-6 Tage. Wer wenig Zeit hat, kann Derry/Londonderry auslassen und nur Belfast und die Causeway Coast besuchen. Ich war 6 Tage da und fand es viel zu kurz! Die Distanzen sind klein, doch es gibt auf engem Raum so viel zu sehen und so viele schöne Orte, dass ich mir mindestens zwei Tage mehr gewünscht hätte.

Reisezeit: Ganzjährig möglich. Ich bin grundsätzlich ein großer Fan von Reisen zur Neben-/Randsaison und liebe Irland im Herbst! (Zudem wird es in Nordirland im Sommer an vielen Orten wohl sehr voll). Ich war Ende Oktober, Anfang November da (über Halloween). Ja, wir hatten oft Regen und einen Sturm, zwischendurch aber auch viel Herbstsonne und einen so milden Tag, dass man nicht einmal eine Jacke brauchte. Durch die Zeitumstellung wurde es allerdings schon früh dunkel, sodass ich den Oktober dem November vorziehen würde.

Hinkommen: Ich empfehle euch, wenn möglich in Belfast zu starten. Ich habe den Direktflug mit Lufthansa von Frankfurt zum Belfast City Airport genommen, was sehr praktisch war! Alternativ fliegt KLM von mehreren deutschen Städten via Amsterdam nach Belfast. Der Belfast City Airport ist klein, d. h. Mietwagen mieten und Losfahren ist hier viel entspannter als von Dublin. Zudem ist der Belfast City Airport nur 10 Min. vom Titanic Quarter entfernt und weniger als eine Stunde von der Causeway Coast.

Start in Belfast

Die Hauptstadt von Nordirland hat in den letzten Jahren eine interessante Entwicklung durchgemacht, weshalb es sich lohnt, ein bis zwei Tage in der Stadt zu verbringen. Im Titanic Quarter könnt ihr der Geschichte von Belfast als Zentrum des Schiffbaus nachspüren. Genau hier wurde die legendäre Titanic gebaut und das imposante und sehr sehenswerte Titanic Museum befindet sich genau an der Stelle ihres Docks!

In der Innenstadt findet ihr richtig gute Restaurants, gemütliche Cafés und Läden, die zum Bummeln einladen. Merkt euch das Cathedral Quarter: Schöne Pubs wie der Duke of York oder The Dark Horse reihen sich hier aneinander, es gibt hipsterige Cafés wie Established Coffee und die Wände sind übersäht mit farbenfroher Streetart.

A propos: Belfast erfindet sich derzeit als Streetart-Stadt neu, weshalb ihr hier richtig viele Kunstwerke internationaler Künstler*innen entdecken könnt. Ich empfehle euch eine Streetart-Tour mit Seedhead Arts! Auch die Zeit des Nordirland-Konflikts ist in Belfast in Form von politischen Murals und den sogenannten “Peace Walls” noch gegenwärtig. Einheimische bringen euch auf einer “Black Cab Tour” zu den Schauplätzen und erzählen aus dieser Zeit.

Übernachtungstipp: Die Titanic fasziniert mich seit meiner Kindheit, weshalb ich natürlich im Titanic Hotel übernachten wollte. Es befindet sich in dem Gebäude, in dem die Titanic einst geplant wurde (dem früheren Headquarter der Reederei Harland & Wolff) und ist voller schöner Details aus der Zeit. Die Lage direkt neben dem Titanic Museum und nur 10 Min. vom Airport fand ich sehr praktisch, die Innenstadt ist jedoch eine kurze Bus- oder Taxifahrt bzw. einen 30-minütigen Spaziergang entfernt. Hier buchen*

Essen & Trinken: Fish City, Coppi, Common Market, Established Coffee, The Pocket, Duke of York

Fahrt nach Derry-Londonderry

Von Belfast sind wir direkt nach Derry/Londonderry gefahren, wo wir mit vielen Einheimischen Halloween gefeiert haben! Die zweitgrößte Stadt Nordirlands ist nämlich Schauplatz von Europas größtem Halloween-Festival. Doch auch ohne Grusel-Festivitäten lohnt die Stadt einen Zwischenstopp. Von hier sind wir die Causeway Coast entlang zurück nach Belfast gereist – natürlich könnt ihr aber auch in die umgekehrte Richtung fahren.

Derry/Londonderry ist klein und gemütlich und fühlt sich irgendwie authentisch und wenig touristisch an. Die Altstadt ist von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umgeben, auf der man einmal rumspazieren und dabei einen richtig guten Blick auf die Stadt genießen kann.

Falls ihr auch Fans der Netflix-Serie “Derry Girls” seid: Es gibt ein Derry-Girls-Mural und eine kleine Ausstellung zur Serie im Tower Museum. Sehr bewegend fand ich eine Führung im Free Derry Museum im Stadtteil Bogside – berüchtigter Schauplatz im Nordirlandkonflikt und der Ort, an dem es 1972 zum “Bloody Sunday” kam.

Übernachtungstipp: Das Bishop’s Gate Hotel liegt direkt in der Altstadt, hat sehr gemütliche Zimmer und eine superfreundliche Atmosphäre, ein stylisches Restaurant und ein tolles Frühstück. Hier buchen*

Essen & Trinken: Soda & Starch, Hidden City Café, Peadar O’Donnell’s Pub

Roadtrip entlang der Causeway Coast

Von Derry-Londonderry sind es nur 45 Minuten Fahrt bis zur Küste und dem ersten Stopp eures Roadtrips bei Downhill!

Wer mag, kann unterwegs eine kleine Wanderung in Binevenagh einbauen – vom Aussichtpunkt in den Bergen sieht man weit übers Land auf die Küste. Toll muss der Blick auch vom Gortmore Viewpoint sein, den wir leider auslassen mussten, da wir an dem Tag Sturm und Regen hatten. Entlang der gesamten Küste lohnt es sich immer wieder, anzuhalten. Nicht verpassen solltet ihr die folgenden Sehenswürdigkeiten und Stopps:

Mussenden Temple

Der kleine, kreisrunde “Tempel” liegt total spektakulär und romantisch am Rande einer Steilklippe. Er ist Teil des verfallenen Herrenhauses aus dem 18. Jhd., das einem exzentrischen Bischof gehörte. Einst war Mussenden Temple eine Bibliothek (wie toll ist das denn bitte?). Durch die verfallenen Ruinen des Herrenhauses spaziert man hierhin und hat einen grandiosen Blick auf den Ozean und die Küste.

Auch weit unten am Downhill Strand ist der Blick wahnsinnig schön. Mussenden Temple ist natürlich auch in Game of Thrones zu sehen – aber ich hätte auch nichts anderes erwartet.

Geheimtipps: Sensationell guten Kaffee gibt’s bei dem kleinen Stand von Al’s Coffee, und falls ihr noch eine Unterkunft sucht: Gleich um die Ecke verstecken sich die stylischen Baumhäuser des Burrenmore Nest im Wald.

Whiterocks Beach & Viewpoint

Bei dem netten kleinen Fischerdörfchen Portrush beginnt ein weiter, naturbelassener Sandstrand, der zu einem langen Strandspaziergang einlädt. Am hinteren Ende der Bucht gehen die Dünen in weiße Felsformationen über, die aus dem cremefarbenen Sand emporragen. Doch den besten Blick auf die “white rocks” hat man von der Aussichtsplattform am Magheracross Viewpoint an der Küstenstraße. Diesen Stopp solltet ihr auf keinen Fall verpassen!

Dunluce Castle

Nur wenige Meter weiter wartet schon das nächste Highlight: Dunluce Castle. Die Ruine der mittelalterlichen Burg liegt oberhalb der Steilklippen – düsterromantisch-schön und genau nach meinem Geschmack. Passend dazu ist die Geschichte der Burg voll von blutigen Kämpfen, Clan-Fehden, einem waghalsig-romantischen Abenteuer (ich spoilere es nicht) und natürlich spukt es dort auch.

Cool ist, dass man die mächtige Burgruine auch besichtigen kann. In Game of Thrones diente Dunluce Castle übrigens als Castle Pyke, Sitz von Haus Greyjoy (hättest du’s erkannt?).

Giant’s Causeway

40.000 Basaltsäulen aus abkühlender Lava formten dieses Naturwunder, nach dem die Causeway Coast benannt ist. Dabei weiß in Irland jedes Kind, dass in Wirklichkeit der Riese Finn McCool die Steine aufgestellt hat! Um seinen Widersacher, den Riesen Benandonner zu besiegen, baute er aus Steinen einen Damm nach Schottland. Welcher Version ihr auch immer anhängt: Der Giant’s Causeway ist Irlands einzige Natur-UNESCO Welterbestätte und wirklich einzigartig.

Was viele nicht wissen: Die Basaltsäulen befinden sich inmitten einer malerischen Bucht, umgeben von einer wunderschönen Steilküste, aus der ebenfalls Basaltsäulen emporragen. Wanderwege führen unten durch die Bucht und oben an der Steilküste entlang. Wer nur kurz vom Parkplatz zu der Landzunge mit den Trittsteinen pilgert, verpasst meiner Meinung nach das Beste!

Nehmt euch hier unbedingt die Zeit und wandert hinter dem Giant’s Causeway noch weiter und werft einen Blick in die benachbarte Bucht. Wandert auch hinauf auf die Steilküste und dort weiter die Klippen entlang, um die fantastischen Ausblicke zu genießen!

Blick auf den Giant’s Causeway von oben

Tipp: Da der Giant’s Causeway zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Irland gehört, ist hier auch immer richtig viel los. Kommt daher am besten so früh wie möglich (Öffnungszeiten beachten) und vermeidet Stoßzeiten (Anfang November war es morgens unter der Woche noch sehr entspannt). Auch zum Sonnenuntergang ist es an den Klippen wunderschön. Und sobald man mal auf den Wanderwegen ist, lässt man die Crowd hinter sich.

Gut zu wissen: Eintrittstickets könnt ihr online buchen. Der Cliff Walk, der oberhalb des Giant’s Causeway an den Klippen entlangführt, ist vom Parkplatz kostenlos zugänglich (s. nächster Punkt).

Cliff Walk – Wandertipp Causeway Coast Way

Habt ihr schon mal von diesem Trail gehört? Der Causeway Coast Way ist ein mehrtägiger, 51 km langer Wanderweg an der Küste Nordirlands. Er geht direkt an der Steilküste entlang, an Stränden und vorbei an Fischerdörfern und Burgruinen. Auch am Giant’s Causeway führt er vorbei!

Ich bin das Stück vom Giant’s Causeway bis Dunseverick Castle gewandert (ca. 14 km hin und zurück) – den vielleicht schönsten Abschnitt des Trails: hoch oben entlang der Klippen, neben Schafweiden und irisch-grünen Wiesen. Unterwegs konnte ich mich kaum sattsehen an den genialen Ausblicken auf die Küste, das Meer und den Giant’s Causeway von oben, auf Felsformationen, Buchten, kleine Inseln… sogar Delfine sprangen in der Ferne durchs Wasser!

Der Causeway Coast Way führt hier direkt an der Steilküste entlang

Am Liebsten wäre ich den ganzen Trail gelaufen! Aber auch kürzere Abschnitte gehen. Den Teil zwischen Giant’s Causeway und Dunseverick Castle würde ich euch auf jeden Fall empfehlen. Verbindet die Küstenwanderung einfach mit eurem Besuch beim Giant’s Causeway, wandert von dort hinauf auf die Klippen, und los geht’s!

Übernachtungstipp: Bushmills

Wir haben in Bushmills übernachtet (ja genau, das Bushmills von dem weltberühmten Whiskey). Der kleine Ort liegt das nur sechs Minuten mit dem Auto vom Giant’s Causeway entfernt und bietet sich als Basis für Erkundungen der Gegend an. Unser Hotel, das Bushmills Inn, fand ich total gemütlich und urig. Am Empfang prasselte ein Feuer im Kamin, unser Zimmer hatte ein Four-Poster-Bed und zum Essen im Restaurant und ein Gläschen im Pub muss man noch nicht mal das Gebäude verlassen. Toll war das A-la-Carte-Frühstück, das vom Irish Breakfast bis zum Avocado-Brot und dem genialen, lokalen Joghurt keine Wünsche offenließ. Hier buchen*

Noch mehr Tipps: Da wir an der Küste von einem Sturm überrascht wurden, hatten wir Zeit, der Bushmills Distillery einen Besuch abzustatten. Neben offiziell buchbaren Touren und Tastings in der angeblich ältesten lizensierten Whiskey-Destille der Welt kann man aber auch einfach ein spontanes Tasting in der Bar machen (drei Whiskeys ab 10 GPB). Zum Glück hatten wir uns vorher die leckeren Grilled Cheese Sandwiches bei Maegden’s einverleibt! Der kleine Käse- und Feinkostladen bietet auch Kaffee und Süßes an – ein super Snack-Geheimtipp für unterwegs.

Dunseverick Castle

Nur noch wenige Überreste sind von der alten Burg zu sehen, die auf einem Felsensporn in einer grünen Bucht thront. Schon zu prähistorischer Zeit soll hier von einem der irischen Hochkönige eine Festung errichtet worden sein, denn hier endet die Königstraße von Tara, dem Sitz der alten Könige von Irland.

Auf mich strahlte der Ort eine ganz besondere Ruhe aus und wirkte mystisch und beschaulich. Direkt vom Castle könnt ihr auf dem Küstenwanderweg bis zum Giant’s Causeway wandern (s. Causeway Coast Trail oben – wunderschön!).

Whitepark Bay

Ich sage nur soviel: eine wirklich wunderschöne Bucht mit einem weiten, menschenleeren, cremeweißen Sandstrand. Am westlichen Ende befindet sich der schnuckelige kleine Portbradden Harbour, am anderen Ende Ballintoy Harbour – auch ein Game-of-Thrones-Drehort. Vom Whitepark Bay Viewpoint an der Küstenstraße gibt’s den Panoramablick.

Geheimtipp für Lunch und Kaffee: Bothy White Park Bay. Das gemütliche Café liegt direkt an der Coastal Route und serviert Frühstück, Lunch sowie richtig guten Kaffee und Kuchen. Einfach anhalten (thank me later)…

Carrick-a-Rede Rope Bridge

Seit über 250 Jahren verbindet eine Seilbrücke die unbewohnte Insel Carrick-a-Rede vor der Küste Nordirlands mit dem Festland. Lachsfischer hängten sie jeden Sommer auf, um ihre Netze kontrollieren zu können. Heute ist die Brücke deutlich stabiler und weniger wackelig als früher und dient in erster Linie als Touristenattraktion.

Trotzdem schaukelt sie im Wind und man fühlt sich dem rauschenden Meer und der Küste ganz nah. Neben dir weiden Schafe unbeeindruckt weiter, während dein Blick über weiße Felsen und kleine Inselchen schweift, die Meeresbrise im Gesicht und die untergehende Sonne hinter dir. Schön!

Ein gut ausgebauter Cliff Walk mit schönen Ausblicken führt an der Küste entlang zur Brücke. Im November hatten wir hier bereits kurz nach 16 Uhr eine richtig schöne Abendstimmung und ganz weiches Licht. Trotzdem war noch relativ viel los und da die Brücke zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Nordirland zählt, würde ich euch empfehlen, für das beste Erlebnis unter der Woche und entweder ganz früh morgens oder spät zu kommen. Würdet ihr euch über die Brücke trauen?

The Gobbins – der etwas andere Cliff Walk

Wer von euch Lust auf eine etwas andere und leicht abenteuerlichere Küstenwanderung hat, sollte sich The Gobbins anschauen. Der geführte Cliff Walk geht unten am Meer direkt an der Küste entlang – auf einem schmalen Pfad mit Tunnel und Brücken, an den Felsen und durch die Felsen! Man ist also ganz nah am Ozean und den Klippen und bei entsprechender Witterung den Elementen direkt ausgesetzt (dank Windstille und Ebbe war es bei uns ja eher zahm).

Interessant ist, dass der Cliff Walk einem historischen Pfad folgt, den ein Eisenbahn-Ingenieur 1901 anlegte, und der damals schon ein großer Hit bei der Bevölkerung war. Heute trägt man Helm und der Pfad ist mit neuen Brücken und Stegen gut gesichert. Während man hier entlangwandert und sogar durch eine dunkle Klippenhöhle steigt, erfährt man allerlei Wissenswertes und Kurioses – von Natur-Facts bis Schmuggler-Geschichten.

Übernachtungstipp: Ballygally Castle

Das kleine, bullige Ballygally Castle sitzt seit dem 17. Jhd. am Strand der kleinen Gemeinde Ballygally. Da ich immer gerne in historischen Gemäuern übernachte, habe ich mich sehr auf die Übernachtung in einem echten irischen Castle gefreut (das allerdings in der Zwischenzeit zu einem Hotel vergrößert wurde).

Innen gibt es sogar einen “Ghost Room” mit einer herzzerreißenden, grausamen Geschichte dazu (ich spoilere mal nicht). Auch eine der kunstvoll geschnitzten Game-of-Thrones-Türen findet ihr hier! Und falls mich nachts ein Geist heimgesucht hat, habe ich es nicht gemerkt – so gut habe ich in unserem gemütlichen Zimmer im Turm geschlafen. Hier könnt ihr eine Nacht im Castle buchen.*

Weitere Stopps & Tipps:

Dark Hedges: Die Allee, die als Kings Road in Game of Thrones diente, ist eine total gehypte Sehenswürdigkeit geworden. Sie liegt nur 15 Minuten von Bushmills entfernt im Landesinneren (wer Fotos mit wenig Menschen möchte, muss schon vor Sonnenaufgang hinfahren). Aus einer ganz bestimmten Perspektive ergibt sich das berühmte Fotomotiv. Einige der Bäume sind leider einem Sturm zum Opfer gefallen. Aus ihrem Holz wurden die zehn kunstvollen “Doors of Thrones” geschnitzt, die in Nordirland verteilt sind und die ihr bei eurer Reise “sammeln” könnt.

Kinbane Castle: Noch ein verfallenes Castle in total malerischer Küsten-Szenerie, mit tollen Möglichkeiten zum Herumwandern und grandiosen Ausblicken.

Fairhead: Kaum Menschen, nur Schafe und Natur pur: Die Halbinsel mit ihren hohen Steilklippen und dramatischen Views ist ein Wander-Geheimtipp.

Glenariff Forest Park: Bewaldetes Tal, das bekannt ist für Wanderwege zu seinen zauberhaften Wasserfällen.

Würde euch ein Nordirland-Roadtrip auch gefallen, habt ihr Fragen oder Tipps? Dann hinterlasst gerne einen Kommentar!

Mehr Irland-Tipps und Reiseberichte findet ihr hier:

Mein Bericht zum Derry Halloween Festival

Solo-Roadtrip im Westen Irlands – Reiseroute & meine Erfahrungen

Irlands Westküste abseits der Massen: 7 schöne Orte und Geheimtipps am Wild Atlantic Way

Werbehinweis: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Tourism Ireland. Alle Ansichten sind wie immer meine eigenen und basieren auf meiner eigenen Recherche und Reiserfahrung vor Ort.

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