Rainforest Trail im Pacific Rim National Park, Kanada

Der hölzerne Steg führt Besucher durch den uralten Regenwald. Moment mal. Regenwald? In Kanada?? Ja, es gibt sie, Regenwälder in nördlichen Breiten. Zum Beispiel an der Westküste Kanadas, in British Columbia, genauer gesagt an der Westküste von Vancouver Island. Hier, in der Nähe von Tofino, erstreckt sich der Pacific Rim National Park mit seinen kilometerlangen wilden Stränden, zahlreichen Inselchen und Wanderwegen – und dem Küstenregenwald.

Drei Meter Regen fallen hier an der rauen Pazifikküste jährlich. Das macht sich bemerkbar: Der Wald besteht hauptsächlich aus Nadelbäumen. Am Boden wachsen Farne, überall Flechten und Moose, die an den Ästen der Bäume hängende Gärten bilden. Alles ist überwuchert, umgestürzte, tote Bäume dienen als Nährboden für neue Pflanzen. Immer wieder stößt man auf gewaltige, bis zu 1.000 Jahre alte Zedern, aus deren Holz die Ureinwohner einst Kanus, Häuser und Totempfähle anfertigten. Wenn man alleine durch den Wald geht und es ganz still ist, fühlt man sich fast in diese Zeit zurückversetzt. Hilfe – ist das da drüben etwa ein Bär?? Just kidding…

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