Straßburg Städtetrip: Tipps für ein perfektes Wochenende

Straßburg Tipps und Sehenswürdigkeiten

Letzte Woche konnte ich mich wieder einmal davon überzeugen, wie gut es sich in Straßburg kurzurlauben lässt. Durch die verwinkelten Gassen der Altstadt streifen, ein Gläschen elsässischen Crémant in der Sonne trinken, französisches Essen kosten (und ungefähr 1.000 Macarons), dazu eine Prise Kunst, europäische Geschichte und Politik aufsaugen.

Straßburg ist einfach eine wunderschöne Stadt, die sich ganzjährig für einen Wochenendtrip eignet.

Die etwa 300.000 Einwohner zählende Stadt liegt direkt an der französischen Grenze im Elsass und ist somit nur einen Katzensprung vom Schwarzwald und nur zwei Stunden von meiner Homebase Stuttgart entfernt. Französische Lebensart und deutsche bzw. elsässische Einflüsse bilden hier eine unschlagbare Mischung. Auch im Umland des Elsass findet ihr viele weitere schöne Ziele.

Zudem ist Straßburg, das auch „Europäische Hauptstadt“ genannt wird, nicht zu groß, so dass es einerseits schön quirlig, andererseits noch leicht zu Fuß erkunden ist. Wer dabei nur in der berühmten Straßburger Altstadt bleibt, verpasst so viel! Denn Straßburg ist mehr als seine Altstadt – da sind z.B. die prächtigen Jugendstilhäuser und Boulevards der Neustadt, das Europaviertel mit dem Europäischen Parlament und anderen europäischen Institutionen, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt, oder spannende Museen. In diesem Artikel stelle ich euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie meine persönlichen Tipps für einen Kurztrip in die größte Stadt im Elsass vor.

Die Altstadt

Die historische Altstadt von Straßburg ist wunderschön und liegt auf einer von Wasser umschlossenen Insel, der „Grande Île“. Zahlreiche mit Blumen geschmückte Brücken führen über Flussarme und Kanäle hinein in die Altstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und in der sich viele hübsche Gebäude vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert aneinanderreihen.

Am schönsten finde ich es, sich hier einfach durch die Gassen treiben zu lassen. Hier werdet ihr auf viele kleine Läden und Boutiquen stoßen, zahlreiche Straßencafés, alte Fachwerkhäuser wie aus dem Märchen (die teilweise bis zu vier Dachgeschosse haben) und urige elsässische Weinstuben, die jetzt im Herbst mit Kürbissen, Blumen und Blättern geschmückt sind. Nicht verpassen solltet ihr das Straßburger Münster, das mittelalterliche Maison Kammerzell mit seiner gotischen Fassade und das Gerberviertel La Petite France (s.u.). Schön ist es auch am  Flussufer zwischen dem Palais Rohan und dem Quai des Pêcheurs mit seinen Bars am Ufer.

Straßburg Tipps Highlights

Straßburg Sehenswürdigkeiten Altstadt

Straßburg elsässische Winstub

Barrage Vauban und die Gedeckten Brücken

Ein Ort, der mich in Straßburg sofort verzaubert hat, sind die „Gedeckten Brücken“ (Ponts Couverts), die vier Kanäle am Rande der Altstadt überspannen. Früher hatten die Brücken überdachte hölzerne Galerien, heute sind sie offen. Auffällig sind die drei Türme aus dem 14. Jahrhundert, die die Brücken überragen und Überreste ehemaliger Verteidigungsanlagen darstellen. Gegenüber der Brücken befindet sich das „Barrage Vauban“, ein altes Wehr aus dem 17. Jahrhundert, das nach dem französischen Festungsbaumeister Vauban benannt ist. Von der Aussichtsterrasse des Barrage Vauban hat man einen sensationellen Blick auf die Ponts Couverts mit ihren Türmen, die Altstadt und das Münster im Hintergrund.

Mein Tipp: Ich persönlich fand es sehr schön, meine Stadterkundung in Straßburg von der Terrasse des Barrage Vauban zu starten. Von dort schlendert ihr anschließend über die gedeckten Brücken ins Gerberviertel La Petite France und von dort weiter in die Altstadt hinein Richtung Münster. Wer mit dem Auto kommt, findet beim Barrage Vauban und neben dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst auch ein Parkhaus (Parking Centre Historique Petite France).

Straßburg Tipps Altstadt

Gedeckte Brücken Straßburg Sehenswürdigkeiten

La Petite France

Wer heute durch das Quartier „La Petite France“ in der Altstadt schlendert, mag vermutlich kaum glauben, dass das frühere Gerberviertel einst ein wenig attraktiver, stinkender und eher gemiedener Ort war. Im Gegenteil: Das malerische Altstadtviertel am Wasser zählt heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Straßburg. Wo früher Fischer, Müller und Gerber arbeiteten und Leder in den damals offenen Dachböden der steilen Dächer trockneten, schlendert man heute an den Kanälen entlang und bewundert die verwinkelten bunten Fachwerkhäuser. Auch wenn hier immer viele Touristen unterwegs sind: In La Petite France ist es halt auch einfach schön! Zudem finden sich hier viele Straßencafés und urige Restaurants mit elsässischen Spezialitäten.

Tipp: Verpasst nicht den Quai de La Petite France, den Place Benjamin Zix und die Pont Saint-Martin.

Straßburg im Herbst

La Petite France Kanal

Quai La Petite France

Gerberviertel Straßburg

Straßburg La Petite France

Straßburg Städtereise

La Petite France Gerberviertel Straßburg

Blick vom Straßburger Münster

Den besten Blick auf die Stadt habt ihr vom Turm des Straßburger Münsters. Schon von Weitem sieht man die  „Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg“ aus der Stadt emporragen. Sie wurde zwischen dem 12. und 15. Jhd. im romanisch-gotischen Stil aus rotem Vogesensandstein gebaut und zählt zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Eine Zeit lang galt das Münster mit dem 142 Meter hohen Turm sogar als höchstes Gebäude der Menschheit – man sieht es schon aus dem Schwarzwald. Kein Wunder, dass es sich lohnt, die 332 Stufen bis zur Turmplattform in 66m Höhe emporzusteigen. Von der Plattform schweift der Blick nicht nur über die ganze Stadt, sondern auch bis zum Schwarzwald und den Vogesen.

Es lohnt sich auch, einen Blick in das Münster hineinzuwerfen, denn innen befindet sich u.a. eine total faszinierende Astronomische Uhr. Vielleicht am schönsten ist das Münster nachts, wenn es angestrahlt wird. Dann wirkt die gotische Fassade mit ihren filigranen Streben und zahlreichen Figuren durch Licht und Schatten besonders geheimnisvoll und beeindruckend.

Bootsfahrt – Straßburg vom Wasser aus erkunden

Durch die vielen Kanäle und Flussarme kann man Straßburg auch vom Wasser erleben, was sich eigentlich immer ganz schön finde, da es eine neue Perspektive erlaubt. 70-minütige Bootstouren in offenen oder geschlossenen Booten gibt es beim Anbieter Batorama. Die Tickets bekommt ihr online oder vor Ort beim Ticketoffice am Münsterplatz, die Boote legen dann am Palais Rohan ab. Allerdings weiß man vorher nicht, ob man ein offenes oder geschlossenes Boot bekommt, da das der Anbieter je nach Wettervorhersage entscheidet. Hier würde ich mir mehr Auswahlmöglichkeiten für Bootstouren wünschen, zumal die Sicht in den geschlossenen Booten trotz des Glasdachs ein bisschen eingeschränkt ist und man dann auch nicht fotografieren kann. Ansonsten eignen sich die Bootstouren gut als Schlechtwetter-Programm oder um sich einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen.

Museum für moderne und zeitgenössische Kunst

In Straßburg gibt es einige empfehlenswerte Museen. Von Picasso, Monet und Co. bis zu aktueller, zeitgenössischer Kunst – wenn du Kunst magst, lohnt sich ein Besuch im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst (MAMCS). Praktischerweise liegt das Museum gleich am Rande der Altstadt hinter dem Barrage Vauban und den Gedeckten Brücken, so dass sich ein Besuch gut mit dem restlichen Sightseeing-Programm verbinden lässt. Mit der Straßburg Pass bekommt ihr auch Ermäßigung auf den Eintritt. Für die Streetart-Lover unter euch: Von außen ist das Museum mit 16 spannenden, schwarz-weißen Murals des Kollektivs FAILE verziert, die ein Gedicht („From the Air We Share“) illustrieren.

A propos Streetart: Checkt diese Streetart Map, um euch in der Stadt zu interessanten Werken zu navigieren. Haltet auch Ausschau nach den elsässischen Störchen des Street Artists Stork und den vielen bunt bemalten Stromkästen!

Das Voodoo-Museum im alten Wasserturm

Eine absolut unerwartete Entdeckung in Straßburg und definitiv ein Museum der etwas anderen Art ist das „Chateau Musée Vodou„, das sich in einem alten Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert befindet. Das Museum beschäftigt sich weniger mit dem bei uns bekannten schwarzmagischen Voodoopuppen-Grusel, sondern mit der „verborgenen“ Welt der Voodoo-Religion, wie sie noch heute in Westafrika praktiziert wird. Zu sehen ist die weltweit größte private Sammlung afrikanischer Voodoo-Objekte aus Ghana, Benin, Togo und Nigeria, die alle bei religiösen Bräuchen und Ritualen verwendet wurden – darunter Götterfiguren, Flaschen, Amulette, menschliche Schädel oder Ganzkörpermasken. Leider sind die Schilder alle nur auf französisch, doch es gibt zum Glück deutsche Audioguides. Ich selbst fand das Museum sehr spannend (ich interessiere mich aber auch für sowas) und hätte gerne noch mehr erfahren. Interessant ist auch die Location und wie die Gegenstände vor der Kulisse des alten Wasserturms in Szene gesetzt werden.

Das Musée Elsacien

Vor dem strömenden Regen flüchteten wir in dieses kleine Museum, das die elsässische Geschichte und Lebensart erklärt und ein bisschen wie ein Heimatmuseum mitten in der Stadt wirkt. Schön ist, dass sich das Elsässische Museum in einem historischen und verwinkelten elsässischen Haus mit weinumranktem Innenhof und Galerien befindet.

Die Neustadt

Wie ich oben schon geschrieben habe, ist Straßburg weit mehr als die Altstadt. Was viele nicht wissen: Auch die nördlich der Altstadt gelegene Neustadt gehört mit zum Weltkulturerbe der UNESCO. Prachtvolle klassizistische Gebäude, Gründerzeit- und Jugendstilbauten, breite Boulevards: Die Neustadt wird auch „deutsches Viertel“ genannt, denn sie wurde gebaut, als Straßburg zwischen 1871 und 1919 zum Deutschen Kaiserreich gehörte. Interessant ist, dass sie heute als Ensemble noch gut erhalten ist. Eine gute Anlaufstelle ist die Place de la République mit dem „Palais du Rhin“ (der ehemaligen Kaiserresidenz), Nationaltheater und -bibliothek.

Zu Besuch im Europa-Parlament

Wer das Viertel der Europäischen Institutionen besucht, lernt nochmal eine ganz andere Seite von Straßburg kennen. Hier befinden sich die Institutionen, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt: das Europäische Parlament, der Europarat, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte oder – Achtung, Fangirl-Alarm – die Arte-Zentrale. Spannend fand ich den Besuch des Europäischen Parlaments, der kostenlos und ohne Reservierung möglich ist, und bei dem man u.a. auch in den Plenarsaal darf.

Insidertipps: Folgt einfach dem „Europa-Parcours„. Der 2,5 Kilometer lange Fußweg mit Markierungen auf dem Gehweg und Infotafeln führt euch in neun Etappen einmal durch das Europaviertel und dort an den wichtigsten Institutionen vorbei. Entspannen könnt ihr anschließend im Parc de l’Orangerie, eine idyllische grüne Oase mitten in der Stadt. Der Park stammt aus dem 18. Jahrhundert und hat u.a. Pavillons, Störche und einen kleinen See mit Ruderbooten.

Europäisches Parlament Straßburg

Parc de l'Orangerie Straßburg Tipps

Bummel über den Markt

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich liebe Märkte auf Reisen! So habe ich auch in Straßburg den Samstag mit einem Bummel über den Markt begonnen. In der Rue de la Douane gibt es jeden Samstag Vormittag einen Wochenmarkt mit lokalen Produkten. Direkt daneben, auf dem Place du Vieux Marché aux Poissons, findet jeden Samstag ein Trödelmarkt mit Antiquitäten, Second-Hand-Kleidung, Porzellan und mehr statt, der sich auch über den Place de la Grande Boucherie erstreckt (Mittwoch und Samstag von etwa 7 bis 16 Uhr).

A propos: Wer noch ein leckeres lokales Souvenir sucht, kann an der Ecke bei „La Nouvelle Douane“ vorbeischauen, ein Laden-Markt mit elsässischen Spezialitäten, Wein, Brot und mehr. Schön fand ich in in der direkten Nachbarschaft auch „Mon Oncle Malker de Munster“, ein Geschäft mit elsässischen Delikatessen und Produkten vom Käse bis zum Whisky.

Straßburg Trödelmarkt

Essen und Trinken in Straßburg – meine Tipps

Eine Sache, die ich an Straßburg besonders gerne mag, ist, dass man hier so gut essen kann. Zum einen kann man hier die gute französische Küche genießen, es gibt aber auch überall diese urigen kleinen Weinstuben („Winstubs“), die deftige elsässische Spezialitäten wie Flammkuchen, Sauerkrautgerichte („Choucroute“), Gugelhupf, Spätzle, Munster-Käse servieren und dazu elsässischen Crémant und Wein. So gut! Aber denkt daran, rechtzeitig einen Tisch zu reservieren, vor allem, wenn ihr am Wochenende abends essen gehen wollt. Hier ein paar Restaurant- und Café-Empfehlungen von mir:

Restaurant Les Chauvins Père & Fils: Das Restaurant mit der einladend-warmen Atmosphäre serviert saisonal wechselnde elsässische Tapas. Der Chef kommt hier auch mal persönlich aus der Küche und erklärt die einzelnen Gerichte und Zutaten. Alle Gerichte sind aus elsässischen Produkten und eignen sich prima zum Durchprobieren. Besonders gut geschmeckt haben mir die Gemüse-Quiche mit dem elsässischen Ziegenkäse, das Rote-Bete-Carpaccio und die Forellen-Ceviche… eigentlich alles! Bestellt einfach mindestens zwei Gerichte pro Person und teilt sie. Dazu passt ein elsässischer Wein oder Gin.

La Hache: Auch hier kann man einen schönen Abend verbringen. Die Einrichtung der Brasserie ist eine stylische Mischung aus historischem Gebäude und Industrie-Stil, das Ambiente schummrig-gemütlich (weshalb ich euch hier auch hier keine Fotos präsentieren, aber schaut mal auf der Website) und das Team war sehr freundlich. Auf der Karte steht französische Küche mit Fisch-, Fleisch- und vegetarischen Gerichten, dazu gibt es Weine und auch Cocktails.

Geheimtipp: Neben dem La Hache ist eine tolle und schummrige Cocktailbar namens „Le Douanier“.

Pour de Bon: Die Besitzerin des kleinen gemütlichen Cafés stellt leckeren, mild-cremigen Käse selbst her und zaubert aus hochwertigen lokalen Produkten kleine, kreative Gerichte, die auf Vesperbrettern toll angerichtet sind – perfekt zum Lunch oder abends zum Apéro mit einem Gläschen Wein und sowieso für alle, die gerne vegetarisch essen. Probiert wenn ihr könnt auch die leckeren Cheesecake-Brownies mit selbstgemachtem Käse! Beim nächsten Mal möchte ich gern mal zum Frühstück vorbeikommen, oder sonntags zum Brunch. Mehr Info & Karte.

Fink’Stuebel: Hier geht es zünftig zu. In der urigen Winstub in einem alten Fachwerk-Postgebäude gibt es deftige elsässische Gerichte vom Sauerkrauttopf über Käseknepfle bis zur Schweinshaxe.

Kaffee, Kuchen, Frühstück: meine Café-Tipps für Straßburg

Ein Bücherregal, ein paar gemütliche Sofas, junge Einheimische, die am Laptop arbeiten und dazu guten Kaffee wie Flat White oder Pink Latte und leckeren Carrot Cake bekommt ihr im Café Oh my Goodness. Frühstück und eine tolle Auswahl Kuchen (auch vegane), Limonaden und Kaffees gibt es im Café Potager. Empfehlenswert sind auch die liebevoll arrangierten Törtchen und Frühstücksbretter im Bistrot & Chocolat – hier ist allerdings immer viel los. Wer Wert auf Nachhaltigkeit und Bio-Zutaten legt und gerne vegetarisch/vegan/glutenfrei essen möchte, sollte im Bistro Pur etc. vorbeischauen.

Übernachten in Straßburg: Hoteltipps

Hotel Maison Rouge

Art Deco-Eleganz mitten im Zentrum bietet dieses 4-Sterne-Boutique-Hotel, das direkt in der Innenstadt liegt, so dass man praktischerweise in wenigen Minuten überall in der Altstadt ist. Das historische Hotel ist frisch renoviert, die Zimmer sind daher brandneu und mit Sessel, Kaffeemaschine und Balkon sehr gemütlich. Deko und Design greifen die Art-Deco-Elemente aus der Geschichte des Hotels auf und wirken elegant, aber nicht langweilig. Die Retro-Vibes sind besonders im Frühstücksraum mit seinen geschwungenen Samtsesseln zu sehen. A propos Frühstück: Auf der Karte stehen neben Eierspeisen auch liebevoll angerichtete Crepes, French Toast oder Waffeln. Einziger Wermutstropfen: Wenn ihr mit dem Auto kommt, müsst ihr in einem der nahegelegenen Parkhäuser parken. Mehr Info: Website des Hotels, oder: bei Booking anschauen.

Du Coté de Chez Anne

Ein Geheimtipp ist dieses romantische B&B in einem elsässischen Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert, umgeben von einem idyllischen Garten. Jedes der Zimmer ist individuell, elegant und sehr gemütlich eingerichtet. Es lohnt sich unbedingt, den Aufpreis für das liebevoll angerichtete, üppige und frische Frühstück zu zahlen, das war wirklich toll! Leider liegt das B&B etwa 3,5km außerhalb des Zentrums in einem ruhigen Wohnviertel, so dass man immer erst einmal mit der Straßenbahn oder dem Auto in die Innenstadt fahren muss. Dafür sind Lage und Ambiente ruhig, wunderschön und eben sehr besonders und romantisch, und das Frühstück ist wirklich sensationell. Hier anschauen und buchen.

Straßburg und Corona – Gut zu wissen

Straßburg und die gesamte Region Grand-Est zählen seit 15.10.2020 nun leider auch zu den Corona-Risikogebieten. Als ich Anfang Oktober 2020 da war, war Straßburg bzw. das Elsass noch kein Risikogebiet. Es waren aber trotzdem weniger Touristen in der Stadt als normalerweise, was ich ganz praktisch fand. In Straßburg besteht überall in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht, auch im Freien auf der Straße. Ich hatte bei meiner Reise den Eindruck, dass das hier gut funktioniert und sich die Franzosen mehr an die Maskenpflicht halten als ich es z.T. hier in Deutschland erlebe. Ich habe mich durch das Tragen einer Maske auf der Straße jedenfalls irgendwie sicherer gefühlt und die Situation als ziemlich entspannt empfunden – wie gesagt war das Anfang Oktober. Wie sich die Situation weiter entwickelt, wird sich zeigen. Schaut für aktuelle Informationen auch auf die Website des Auswärtigen Amts.

Mehr Infos zu Straßburg findet ihr auch hier bei Straßburg Tourismus.

Ich freue mich jedenfalls schon auf meinen nächsten Straßburg-Trip in der Zukunft!

Strassburg Tipps Wochenendtrip

Werbehinweis: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Straßburg Tourismus und enthält Werbelinks. Buchst du über einen meiner Links, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Vielen Dank!

Share

4 Kommentare

  • Hubert Mayer sagt:

    „Es besteht aber überall in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht, auch im Freien auf der Straße. “

    Und dann bist Du auf dem untersten Bild wie? Genau, schlechtes Beispiel :/

    Sorry, aber damit führst Du für mich das ad absurdum.

    Hubert, Reisen mit blutendem Herzen fast 100 % einstellend

    • Susi sagt:

      Hi Hubert, das ist ein guter Hinweis, Danke! Das Bild von mir ganz am Schluss des Artikels stammt von meinem letzten Straßburg-Trip, der noch vor Corona war. Das ist natürlich missverständlich. (Auf den anderen Bildern trage ich natürlich immer schön brav meine Maske, da sieht man mich aber auch nur von hinten…). Ich tausche das Bild aus, damit es hier nicht zu Missverständnissen kommt.

  • Cindy sagt:

    Ein richtig schöner Blogeintrag und deine Bilder sind einfach so so schön. 😍 Da bekommt man gleich Lust nach Straßburg zu reisen ❤️ hatten uns die Stadt nie so idyllisch vorgestellt.

    Danke für die tollen Tipps!

    Liebe Grüße cindy & Chris

    • Susi sagt:

      Vielen Dank für dein tolles Feedback, das freut mich! Ich war bei meinem ersten Besuch auch überrascht! Interessant sind aber gerade auch die unterschiedlichen Seiten der Stadt – also die Mischung aus Altstadt und Neustadt sowie Viertel der Europäischen Institutionen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.