Ein Kurztrip in die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist ein wunderbares Reiseziel für Naturliebhaber und Outdoorfans. Die ganz besondere Landschaft des Elbsandsteingebirges mit ihren steil aufragenden Felsplateaus und Felstürmen zählt nicht umsonst zu den spektakulärsten in Deutschland. Am besten genießt man sie zu Fuß, indem man einfach hineinwandert in die usprünglichen Wälder, vorbei an moosbewachsenen Findlingen und durch schmale Felsentore, und hinaufsteigt auf die Felsplateaus, von denen man mit wunderbar weiten Ausblicken belohnt wird.

Doch nicht nur für Wanderer, auch für Kletterer ist die Sächsische Schweiz ein Paradies, und dank der sich sanft durchschlängelnden Elbe und des Elberadwegs ist die Region auch für Paddler und Fahrradfahrer interessant. Die Sächsische Schweiz erstreckt sich übrigens direkt an der tschechischen Grenze und ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges (der tschechische Teil wird Böhmische Schweiz genannt). Nur etwa eine Stunde südöstlich von Dresden, zwischen Pirna, Rathen und Bad Schandau gelegen, ist die Region perfekt geeignet für einen Kurztrip oder Wochenendtrip mit jeder Menge ursprünglicher Natur und genialen Ausblicken.

Den Wunsch, die Sächsische Schweiz zu besuchen, hatte ich schon richtig lange. Doch gerade weil mir die Sächsische Schweiz als eine dieser „Hotspot“-Regionen erschien, die bei Instagram hoch und runtergehypt werden, habe ich bisher eher darauf verzichtet. Bis ich es in diesem Corona-Sommer auf meinem Deutschland-Roadtrip, der mich u.a. nach Leipzig und Dresden führte, endlich einmal geschafft habe. Und, was soll ich sagen… es hat mir richtig gut gefallen, ich war selbst ein bisschen überrascht! Wenn du es urig magst, mit ursprünglicher Natur, dunklen Wäldern, moosbewachsenen Felsen und viel Gewander und Gekraxel, dann bist du hier richtig.

Und keine Angst, wenn das Wetter mal nicht mitspielt: Gerade dann, wenn es wolkenverhangen ist und der Nebel zwischen den Felstürmen aufsteigt, wenn die Stimmung düster und ein bisschen mystisch wirkt, entfaltet die Sächsische Schweiz ihren ganz besonderen Reiz. Meine Tipps für einen Kurztrip in die Sächsische Schweiz habe ich euch hier zusammengefasst.

Ausicht von der Bastei

Das Felsmassiv Bastei mit seinen Aussichtspunkten und der berühmten Basteibrücke gilt als eines der spektakulärsten Ausflugsziele in Deutschland und ist auf jeden Fall die Top-Sehenswürdigkeit in der Sächsischen Schweiz. Niemand möchte die Bastei verpassen – das allerdings zu Recht! Die Landschaft hat etwas Romantisches und Ursprüngliches, man kommt sich vor wie in einem Amphitheater aus steil aufragenden Sandsteinfelsen. Auf der anderen Seite schweift der Blick über die Elbe in Richtung Dresden und über Tafelberge bis zur imposanten Festung Königstein. Das alles immer schön von hoch oben, d.h. es ist nicht nur für einen tollen Panoramablick, sondern auch für eine Portion Nervenkitzel gesorgt.

Einst befand sich hier oben eine Burg (was ich an sich schon ziemlich unglaublich finde), im 19. Jahrhundert wurde dann die Basteibrücke errichtet. Wer sie überquert und am anderen Ende noch ein kleines bisschen weitergeht, stößt auf die Ruinen der mittelalterlichen Felsenburg Neurathen. Dort, wo einst Wehrgänge direkt am Abgrund entlang über die Felstürme führten, spaziert man heute auf Wegen mit Geländern und staunt über die spektakulären Aussichten – das ist die 2,- Euro Eintritt meiner Meinung nach unbedingt wert!

Da wir in Rathen übernachtet haben, konnten wir von dort zu Fuß in etwa 35 Minuten zur Bastei hinaufwandern. Anstatt des direkten Wegs kann man von Rathen auch über den Amselsee und die Schwedenlöcher (s.u.) hochwandern. Am einfachsten ist die Bastei jedoch über den großen Besucherparkplatz beim Berghotel Bastei zu erreichen. Da sie so einfach zugänglich ist, ist hier auch immer extrem viel los und ganze Busladungen an Besuchern tummeln sich auf der Brücke. Ich muss gestehen, dass ich das selbst ein wenig unterschätzt hatte, zumal wir an einem Regentag unter der Woche da waren. Auf der Basteibrücke, an den Aussichtspunkten und auf den Wegen wimmelte es von Menschen, niemand trug Masken und Abstand halten war nicht möglich. Wir beschlossen also, die Flucht anzutreten und zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen.

Am schönsten soll die Bastei zum Sonnenaufgang sein, wenn die Brücke direkt angestrahlt wird – leider machte uns das Regenwetter da einen Strich durch die Rechnung. Zum Sonnenuntergang (und bei leichtem Regen) zu kommen entpuppte sich aber auch als gute Idee: Außer ein paar Fotografen war kaum jemand dort, und gerade die wolkenverhangene Stimmung war richtig mystisch-schön. Als wir schon aufbrechen wollten, zeigte sich plötzlich doch noch ein wenig Pink am Horizont und kurze Zeit später leuchtete der Himmel noch einmal richtig orange-rot auf. „Wie in Afrika“, staunten die zwei jungen Frauen neben mir, und schossen schnell noch ein paar Selfies.

Mein Tipp: Besuche die Bastei zum Sonnenaufgang oder -untergang. Dann ist nicht nur am wenigsten los, auch das Licht und die Stimmung sind dann am schönsten!

Info Anreise & Parken: Die Bastei ist 24 h zugänglich und kostet keinen Eintritt. Wer nicht zu Fuß von Rathen hinaufwandern will, kann auf dem Parkplatz beim Berghotel Bastei parken (Gebühren ab 5,- Euro) und von dort bequem ohne Steigung die etwa 300 Meter zur Bastei zu Fuß gehen.

Wanderung durch die verwunschenen Schwedenlöcher

Gleich in der Nähe der Bastei verläuft der Wanderweg durch die so genannten „Schwedenlöcher“, eine nicht zu lange und zu schwere Wanderung, die ihr nicht verpassen solltet! Die engen Felsschluchten mit den moosbewachsenen Felswänden mitten im Wald sind ziemlich verwunschen und beeindruckend. Der Name erinnert an den Dreißigjährigen Krieg, als die Bewohner ihre Habe in den Wald schleppten und hier vor den Schweden versteckten.

Kombiniert Bastei und Schwedenlöcher am besten zu einer Rundwanderung. Los geht’s im Kurort Rathen am Fuße der Bastei. Vom Ortszentrum führt ein gut ausgebauter Wanderweg mit Treppen gleich hinter dem Amselgrundschlösschen in etwa 30-40 Minuten hinauf zur Bastei. Oben erwarten euch einige Aussichtspunkte sowie  die Felsenburg Neurathen und die Basteibrücke. Kurz nach der Basteibrücke biegt der Weg ab in den Wald, wo ihr noch einen Abstecher zur Pavillonaussicht machen solltet, um nochmal einen anderen Blick auf die Felsformationen und die Basteibrücke zu bekommen. Danach führt der Weg im Wald mit vielen Treppen hinab in die Schwedenlöcher und durch eine wildromantische Landschaft aus riesigen Felsen und schmalen Durchgängen, Moosen und Farnen und plätscherndem Bach entlang wieder hinunter ins Tal.

Unten angekommen stoßt ihr auf den Amselsee, einen kleinen Waldsee mit Bootsverleih – ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel. Von dort führt der Weg vorbei an der Forellenräucherei Leuschke bequem zurück nach Rathen. Auf dem Weg passiert ihr auch die Abzweigung zum berühmten Naturtheater „Felsenbühne Rathen“, das richtig toll mitten im Tal umgeben von dunklem Wald und hoch aufragenden Felsen liegt, aber leider aufgrund von Corona geschlossen war.

  • Länge der Wanderung: 4,6 km, 250 Höhenmeter,
  • Dauer: etwa 3h (inkl. Fotostopps), variiert je nachdem, wie lange man bei der Bastei verweilen möchte
  • Link zur Tour

Mein Tipp: Da die Schwedenlöcher ein beliebtes Wanderziel sind, solltet ihr die Wanderung entweder früh oder spät am Tag starten, um dem Ansturm aus dem Weg zu gehen (auf den engen Wegen gibt es sonst gern mal „Stau“). Man kann die Wanderung auch in die andere Richtung machen, dann wandert man allerdings bergauf durch die Schwedenlöcher – was ziemlich steil ist und was ich mir aufgrund hunderter Treppenstufen auch ziemlich anstrengend vorstelle.

Schrammsteine: Wanderung mit genialem Felsenpanorama

Ein geniales 360-Grad-Felsenpanorama und auch eine Portion Nervenkitzel erwarten euch bei dieser abwechslungsreichen Wanderung, die ich nur empfehlen kann. Es gibt diverse Wandermöglichkeiten, um zur Schrammsteinaussicht zu kommen, und je nach Belieben kann man die Tour noch ausweiten und andere Felsformationen mit einbeziehen, zum Beispiel über den Gratweg weiter in Richtung Carolafelsen gehen.

Wir starten die Tour beim Gasthof Schrammsteinbaude (Bushaltestelle oder Wanderparkplatz). Etwa 200m talabwärts führt ein Wanderweg mit Holztreppen links hinein in den Wald, der so genannte „Lattengrund“. Der Weg ist total schön und führt durch einen kühlen und feuchten Wald, vorbei an Farnen und Moosen und vielen riesigen Felsen, auch eine enge Felsschlucht ist dabei. Oben im Wald erreichen wir das Schrammtor, eine Gruppe hoch aufragender Felsen, durch die wir staunend hindurchschreiten. Nachdem wir noch ein Stück weiter mit durch den Wald gewandert sind, kommen wir an die Weggabelung mit dem Wildschützensteig und dem Jägersteig. Jetzt wird es spannend, denn hier geht es rauf!

Über Leitern und Treppen mit Geländern zum Festhalten geht es nun zwischen den Felsen hindurch steil nach oben. Das Hochkraxeln ist ganz schön anstrengend, macht aber richtig Spaß! Den Schildern zufolge soll der Wildschützensteig nur für den Aufstieg gewählt werden, der Jägersteig für den Abstieg – was sich als absolut sinnvoll erweist, denn es hier ist immer ziemlich viel los. Oben am Aussichtspunkt belohnt uns eine wirklich atemberaubende Aussicht, die wir bei einer wohlverdienten Rast in uns aufsaugen. Wir sind jetzt ganz oben auf den Felsen, deren Wände neben uns steil abfallen, und haben dadurch eine irre Aussicht in alle Richtungen auf die umgebende Felsenwelt.

Einmal oben, haben wir Lust auf mehr Nervenkitzel und Wahnsinnsaussichten und gehen auf dem Gratweg noch weiter. Der ist wirklich spektakulär, da er oben auf der Felsenkette entlangführt – an manchen Stellen richtig schmal und am Abgrund entlang, gesichert durch Handläufe, Stahltreppen und Stege, und man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Wow! Bis zum Carolafelsen schaffen wir es leider nicht, da bei meinem Freund die Höhenangst zuschlägt und wir irgendwann umkehren und die Tour abkürzen müssen. Trotzdem eine echt eindrucksvolle und abwechslungsreiche Wanderung, die man individuell abwandeln oder verlängern kann!

Infos zur Tour: Die kürzeste Runde ab Schrammsteinbaude ist etwa 6km lang und dauert etwa 3h. Wer mag, kann von der Schrammsteinaussicht den Jägersteig absteigen und auf dem gleichen Weg zurücklaufen, oder man wählt für den Rückweg einen anderen Weg (s. Tour hier). Wer gerne weiterkraxeln mag, verlängert z.B. auf dem Gratweg bis zum Carolafelsen (ich verlinke euch hier mal eine Tour).

Mein Tipp: Geht morgens früh oder nachmittags spät los, denn die Schrammsteinaussicht ist sehr beliebt und dementsprechend voll ist es dort tagsüber, insbesondere am Wochenende und bei schönem Wetter. An den Leitern gibt es dann oftmals Stau und Abstand halten ist auf den engen Wegen nicht möglich. Auch waren die Wanderparkplätze  nach 10 Uhr morgens im Sommer schon belegt.

Gut zu wissen: Die Wanderung ist übrigens auch mit Kindern möglich und auch dann, wenn man leichte Höhenangst hat (den anschließenden Gratweg würde ich dann aber weglassen).

Schmilka, das „Bio-Dorf“

Das kleine Dorf Schmilka liegt ganz im Süden der Sächsischen Schweiz, direkt an der tschechischen Grenze und der Elbe. Somit ist es ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren sowie für Abstecher in den tschechischen Teil des Elbsandsteingebirges. Oder aber als Ausflugsziel für einen Regentag, wo wir uns vor dem Regen in das schöne Café Richter flüchten konnten, das direkt am Elbufer mit schönem Blick auf den Fluss liegt und uns den Regennachmittag mit gutem Kaffee und leckeren Kuchen versüßt hat.

Schmilka wird häufig als „Bio-Dorf“ bezeichnet, da sich in dem urigen Ort mit den hübschen alten Häusern eine Bio-Bäckerei, eine Bio-Brauerei und ein Bio-Restaurant mit Hotel befinden. Die historische Mühle von Schmilka aus dem Jahr 1665 ist das älteste Gebäude im Ort und beheimatet heute eine Bio-Bäckerei, die im Holzbackofen und in Handarbeit Brote und wagenradgroße Kuchen backt. Bei Mühlen- und Bäckereiführungen kann man einen Einblick in das traditionelle Handwerk gewinnen. Nebenan wird in der Braumanufaktur an Bio-Craft-Bieren gewerkelt, die nur darauf warten, von müden Wanderern verköstigt zu werden. Am besten gefallen hat mir der Mühlenbiergarten. Direkt neben dem plätschernden Mühlrad sitzt man auf Bänken unter schattigen Bäumen im Mühlenhof oder im Garten und kann sich mit kleinen Speisen oder Kuchen stärken – ebenfalls alles in Bio-Qualität.

Mehr Infos zu Schmilka findet ihr hier, und hier bei Mandy von Go Girl Run.

Lichtenhainer Wasserfall

Ein beliebtes Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz ist der Lichtenhainer Wasserfall. Eigentlich ist er ein künstlich geschaffener Wasserfall direkt an der Straße, und er ist noch nicht einmal besonders groß. Trotzdem sieht es hübsch aus, wie das Wasser über die mit Moos und Farnen bewachsenen Felsen nach unten fällt. Kurios: Jede halbe Stunde ertönt plötzlich eine Melodie aus einem Lautsprecher. Dann wird das Wehr geöffnet und für etwa eine Minute lang führt der Wasserfall deutlich mehr Wasser als sonst. Das ist zwar hübsch anzusehen, doch ein Besuch lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn man sowieso in der Nähe ist oder vorbeifährt. Ich empfehle, den Wasserfall mit einer Wanderung zu kombinieren, zum Beispiel einer Wanderung zum „Kuhstall“.

Weitere Ideen für die Sächsische Schweiz

Mir hat die Sächsische Schweiz wirklich gut gefallen und ich muss unbedingt nochmal wiederkommen! Sehr gerne hätte ich auch noch viel mehr Wanderungen gemacht, doch aufgrund der Kürze der Zeit (4 Tage) und des schlechten Wetters mussten wir unsere Pläne etwas anpassen. Ich werde aber auf jeden Fall wiederkommen! Besonders im Herbst stelle ich es mir dort sehr stimmungsvoll vor. Hier ein paar weitere Ausflugstipps und Ideen für die Sächsische Schweiz:

  • Eine Wanderung zum Felsentor Kuhstall und zur Idagrotte (mussten wir aufgrund starken Regens leider canceln). Ich verlinke euch hier mal eine Tour.
  • Weitere Empfehlungen für traumhafte Wanderungen in der Sächsischen Schweiz findet ihr bei Magda von Wanderfolk und bei Sophias Welt. Auch bei Isabel von Venividiwander gibt es gute Tipps für die Sächsische Schweiz und traumhafte Bilder.
  • Wir haben unseren Besuch in der Sächsische Schweiz mit einem Kurztrip nach Dresden kombiniert, was ich  empfehlen kann. Die Sächsische Schweiz liegt nur etwa eine Stunde südöstlich von Dresden und ist von dort auch leicht mit der Bahn erreichbar.
  • Beim nächsten Mal möchte ich gerne die Festung Königstein besuchen. Die riesige, beeindruckende Festung thront auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe auf einem Berg und ist schon von Weitem zu sehen. Auch der Ort Königstein sah nett aus.

Gut zu wissen – praktische Tipps

  • Die Bastei würde ich wie oben bereits angesprochen nur zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang besuchen. Es ist sonst einfach zu voll! Man schiebt sich durch eine Menschenmenge und auch Abstand halten ist nicht möglich.
  • Die Wanderparkplätze sind insbesondere zur Hauptsaison nach 10 Uhr oft schon voll. Ich empfehle daher, Wanderungen immer möglichst früh zu starten oder erst am Nachmittag, wenn die meisten schon durch sind.
  • Stellt euch darauf ein, keinen oder kaum Handyempfang zu haben. Unterwegs mal eben eine Tour zu recherchieren ist daher kaum möglich. Ich empfehle euch, Karten und Touren offline zu speichern – oder auf gute alte Wanderkarten und Wanderführer zurückzugreifen.
  • Essen/Restaurants: Eine der ersten Sachen, die wir hier lernten, ist, dass man sich am besten rechtzeitig darum kümmern sollte, wo und wann man essen geht. Es gibt einfach nicht sooo viele Restaurants für die vielen Gäste, was durch Corona noch weiter eingeschränkt ist. In Bad Schandau bildeten sich abends Warteschlangen vor den Restaurants. Hinzu kommt, dass viele Gaststätten keine durchgehende Küche haben und eingeschränkte Zeiten (als Stadtmensch muss ich mich immer erst darauf einstellen, dass es z.T. nur bis 20 Uhr warme Küche gibt). Am besten also rechtzeitig informieren und reservieren!

Übernachten – Tipps für Unterkünfte

Meiner Erfahrung nach sollte man Unterkünfte in der Sächsischen Schweiz rechtzeitig vorbuchen, da die Nachfrage hoch und das Angebot begrenzt ist (es gibt auch nur wenige Ortschaften dort). An welchem Ort ihr genau unterkommt, würde ich an den geplanten Wanderungen & Aktivitäten festmachen. Ich war in Rathen, der nächstgelegene Ort zur Bastei, von wo ihr auch zu Fuß zur Bastei kommt. Allerdings waren die anderen Wanderungen und Ausflugsziele dann wiederum weiter weg, so dass eventuell auch eine Unterkunft weiter südlich, in Bad Schandau oder in Schmilka Sinn gemacht hätte.

Ich habe mal wieder ziemlich spontan mit nur wenig Vorlauf im Sommer eine Unterkunft gesucht und war froh, in der Pension & Gaststube Panorama in Rathen noch ein Zimmer zu bekommen. Die Pension wirkt ziemlich old-school (wie übrigens fast alle Unterkünfte in der Sächsischen Schweiz), ist aber sehr freundlich und preisgünstig und wir haben uns in unserem geräumigen Zimmer unterm Dach mit Sofaecke und eigenem Bad sehr wohl gefühlt. Auch das gutbürgerliche Essen in der Gaststube mit Terrasse war lecker und wir waren froh, dass immer ein Tisch zum Abendessen für uns reserviert war – das hat uns in der Hauptsaison gerettet ;). Die Pension liegt in Rathen am Hang, d.h. man hat einen schönen Blick auf den Ort und die Felsen und kann zu Fuß in etwa 30-40 Minuten hinauf zur Bastei laufen.

Ferienhaus Mühlchen, Schmilka: Ursprünglich wollte ich ich ja in dieser urigen und gemütlich hergerichteten Ferienwohnung in der alten Mühle von Schmilka von 1665 unterkommen, doch sie war (kein Wunder) schon über Monate ausgebucht. Vielleicht habt ihr ja Glück! Mehr Infos dazu hier.

Interessant fand ich auch das Ensemble aus Biohotel Helvetia*, Bio-Restaurant Strandgut und Design-Villa Waldfrieden* in Schmilka (jedoch angeblich kein Wlan und die Bewertungen sind etwas unterschiedlich).

Wart ihr schon mal in der Sächsischen Schweiz? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

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2 Kommentare

  • Wieder ein schöner & informativer Artikel. Vieles davon haben wir selber auch schon gemacht. Wir finden die Bastei lohnt sich eigentlich nur früh Morgens, am besten zum Sonnenaufgang. Dann ist man manchmal noch ganz allein dort unterwegs.

    • Susi sagt:

      Vielen Dank! Ja, ich würde die Bastei in jedem Fall auch morgens empfehlen, wenn die Sonne auf der ‚richtigen‘ Seite aufgeht und die Brücke und die Felsen anstrahlt. Das war auch unser Plan, nur leider hat es dann dermaßen geschüttet und gab auch gar keinen richtigen Sonnenaufgang. Aber beim nächsten Mal versuche ich es nochmal!

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