Das nächste Abenteuer ruft: Roadtrip durch Tadschikistan!

“Tadschikistan? Wo ist das denn?”, fiel meist die erste Reaktion aus, als ich von meinem nächsten Reiseziel erzählt habe. (Gefolgt von einem “Du bist doch verrückt”- und “Warum sollte man da hinreisen??”-Blick.)

Ja, ich gestehe auch ich musste mir das erst mal näher auf der Karte anschauen. Zentralasien – bislang noch ein weißer Fleck auf meiner Weltkarte, und doch übt die Region eine starke Anziehungskraft auf mich aus, insbesondere der Pamir Highway ist der Stoff von Abenteuer-Roadtrip-Träumen auf einem der Dächer der Welt.

Es wird meine vielleicht abenteuerlichste Reise ‘to date’, und sie beginnt schon… HEUTE!

Pamir Highway near Karakul

Auf dem Pamir Highway von Dushanbe über Khorog bis Osch

In wenigen Stunden geht es los: Ich fliege über Istanbul nach Dushanbe, in die Hauptstadt Tadschikistans. Von dort werde ich mich gemeinsam mit Katrin und Madlen und einheimischen Guides zu einem abenteuerlichen Roadtrip aufmachen: Auf dem Pamir Highway geht es von Dushanbe über Khorog in der autonomen Provinz Berg-Badachschan einmal quer durch Tadschikistan, bis über die Grenze nach Osch in Kirgisien.

Dazu muss man wissen, dass der Pamir Highway nach dem Karakorum Highway (der zwischen China und Pakistan) die zweithöchste befestigte Fernstraße der Welt ist. Sie wird uns durch das Pamir und das Alai-Gebirge führen, auf Höhen bis zu 4.600m, durch Bergwildnis und geheimnisvolle Täler, vorbei an Gletschern und Seen, uralten Festungen und den höchsten Berggipfeln, die ich vermutlich bisher in meinem Leben gesehen habe.

Pamir_Highway_RouteIch werde Regionen entdecken, über die ich fast nichts weiß und in die bisher kaum jemand reist. Und das ist ja gerade das Schöne. Tadschikistan ist weit abseits des Massentourismus, daher werden wir mit Einheimischen unterwegs sein und auch bei einheimischen Familien in Homestays übernachten, u.a. in Jurten.

Es wird jedenfalls abenteuerlich und ich bin schon sehr aufgeregt (und werde mich jetzt mal wieder in mein Last-Minute-Pack-Chaos verkrümeln!) Diesen Beitrag werde ich übrigens nach und nach zum Guide ausbauen, mit allem, was du für eine Reise nach Tadschikistan wissen musst!

Und jetzt?

Komm mit nach Tadschikistan!

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Update: Hier geht’s zu meinem kompletten Reisebericht: Auf dem Pamir Highway durch Tadschikistan

Tajikistan Lake

Meine Reise wird unterstützt durch PECTA in Zusammenarbeit mit AKF/MSDSP Kyrgyzstan and Tajikistan, GIZ Tajikistan, KCBT, Orom Travel, Tcell, MATT und Kyrgyz Concept.

Bilder: (1) Hylgeriak, via Wikimedia Commons, (2) Bantman, via Wikimedia Commons, (3) Rugbyxm, via Flickr

22 Comments

  • Thomas says:

    Wow, da bin ich fast etwas neidisch… 😉 Seitdem ich die sehenswerte Doku “Die Straße der Achttausender” gesehen habe, spukt bei mir auch der Pamir oder Karakorum Highway im Kopf rum.
    Ich wünsche euch ganz viel Spaß und drücke die Daumen, damit alles glatt läuft.
    Viele Grüße
    Thomas

  • Mo says:

    Hallo Susi,

    ich wünsche Dir ganz viel Spaß auf diesem Roadtrip mit vielen tollen Ereignissen und Eindrücken. Mein Traum ist ja eines Tages die Seidenstraße zu befahren. Ich freue mich auf Deinen Bericht und wünsche Dir alles, das alles reibungslos klappt.

    Liebe Grüße
    Mo

    • Susi says:

      Vielen Dank! Ja, der Pamir Highway folgt einem Teil der alten Seidenstraße, was ich auch sehr faszinierend finde. Sehr gerne würde ich auch noch mehr Teile der Seidenstraße sehen!

  • Heike says:

    Wow! Sehr spannend! Und ein tolles Team! Da waere ich ja auch gerne dabei! 😉
    Wie lange seid ihr unterwegs und wieviele Kilometer fahrt ihr?

    • Susi says:

      Danke! Ja, das wär sehr cool gewesen!! Müssen unbedingt mal einen Roadtrip zusammen machen! Wir sind 1.200km von Dushanbe bis Osh gefahren, in 8-9 Tagen. Da war zwischen 2h Fahrt und 13h Fahrt pro Tag alles dabei. (Man kommt sehr langsam voran, vor allem auf der tadschikischen Straße!). Bald mehr dazu!

  • Kathi says:

    Oh, super! Das verfolge gleich noch mit mehr Spannung, weil ich gerade erst von ein paar Monaten in Kirgistan zurückgekommen bin. Nach Tadschikistan habe ich es leider nicht geschafft in der Zeit, aber auch Kirgistans Berge sind schon sehr beeindruckend.
    Hab eine tolle Zeit!

    • Susi says:

      Hi Kathi, ich war jetzt auch noch im Süden von Kirgistan wandern und in Jurten übernachten, das war auch sehr schön – hätte ich mir gar nicht so vorgestellt! Trotzdem hat mich Tadschikistan am meisten beeindruckt und ich kriege die Bilder nicht mehr aus dem Kopf…

  • Basti says:

    Sehr beneidenswert! Die Reise wird ganz bestimmt ein RICHTIGES Abenteuer. Ich bin gespannt und wünsche dir viel Erfolg und vor allen Dingen viel Spaß! 🙂

  • Hab ich noch nie von gehört, um ehrlich zu sein. 🙂 Aber es ist auch sehr schön mal an Orten gewesen zu sein, die nicht so mit Touristen überladen sind.

    • Susi says:

      Ganz genau, so ging es mir auch! Und ich kann sagen: Es gibt tatsächlich fast keine Touristen dort (und fast keine touristische Infrastruktur). Man muss ein paar Entbehrungen auf sich nehmen, aber das macht es noch abenteuerlicher…

  • Oli says:

    Zentralasien ist eine unglaublich tolle Gegend mit unglaublich gastfreundlichen Menschen und eine der wenigen Regionen der Welt, wo das Reisen noch ein echtes Abenteuer ist. Seit meiner Kirgistanreise und mehreren Trips im chinesischen Teil von Zentralasien will ich schon lange wieder in die Region zurück. Hoffentlich klappt es im nächsten Jahr mal.

    • Susi says:

      Hallo Oli, ich stimme dir zu! Für mich war es das erste Mal in Zentralasien und ich bin immer noch total geflasht. Ich bekomme diese Landschaften und Menschen nicht mehr aus dem Kopf… Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von Zentralasien bereisen, so sehr es mit Entbehrungen verbunden sein mag. Ich hoffe, bei dir klappt es nächstes Jahr auch!

  • Neni says:

    Als ich gelesen habe, dass du nach Tadschikistan fährst, war meine Reaktion: geil, ich freue mich auf die Eindrücke dieses “exotischen” Landes. Das kenn ich nur aus spätnächtlichen Dokus und aus dem Geografieunterricht!

  • David says:

    Hallo Susi!
    Vielen Dank für deinen Bericht! Ich wollte dich dazu noch fragen ob du glaubst dass es auch möglich ist die Strecke Osh – Duschanbe auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bzw. ohne privaten Fahrer zu fahren. Wie lange würde man denn dafür brauchen.
    Geht das mit dem Bus über den Pamir-Highway?
    Vielen Dank für deine Antwort und lieben Gruß,
    David

    • Susi says:

      Hallo David, da bin ich mir nicht ganz sicher, werde aber versuchen, es für dich herauszufinden!
      Es gab natürlich schon Sammeltaxis und öffentliche Busse im Pamir, die über Land von Ort zu ort fuhren, aber wie das bis Osh ist, weiß ich nicht genau… Frag doch sonst mal bei der Organisation Pecta an (http://www.pamirs.org/travel.htm)!

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