Landschaften Neuseelands – eine Annäherung per Instagram

Was ist das nur mit diesem Land, das so ziemlich alle von uns davon träumen lässt, eines Tages den Fuß auf seine Inseln am anderen Ende der Welt zu setzen? Ich vermute, es sind diese Landschaften: hohe, schneebedeckte Berge, Meer, das mal knalltürkis, dann wieder tiefblau zu leuchten scheint, Wälder mit uralten, seltsam anmutenden Pflanzen, Asche und Rauch spuckende Vulkane, trockene Wüsten, weiße Strände und dann wieder Weinberge, spiegelglatte Seen und saftig-grüne Wiesen.

Und dann reist man durch Neuseeland und es sieht oft gar nicht so spektakulär aus, sondern für einen Europäer teilweise fast schon enttäuschend vertraut: Schafweiden wie in England, Heideland und Berge wie in Schottland, dann wähnt man sich wieder in Skandinavien und dann auch mal kurz im Westen der USA.

Und doch… wirken Neuseelands Landschaften immer ein wenig exotisch, ein wenig anders. Es mag an der Vegetation liegen, die sich von der in anderen Teilen der Welt komplett unterscheidet. Oder am Klima und den polynesischen Einflüssen? Oder an der Einsamkeit und Ursprünglichkeit dieser imposanten Natur, die von Menschenhand kaum verändert wurde?

Während meiner Neuseeland-Reise habe ich versucht, Neuseelands Landschaften und Natur auf vielerlei Arten einzufangen – mit der Spiegelreflexkamera, mit meinem iPhone, in unzähligen handgeschriebenen Notizen und in Erinnerungen, die sich wie Gemälde in meinen Kopf gebrannt haben und dort immer noch die imaginären Räume schmücken. Und per Instagram – hier eine Annäherung.

Im Norden der Südinsel: goldene Strände und türkises Wasser im Abel Tasman Nationalpark.

Entlang der rauen Westküste der Südinsel, bis zu den Südalpen…

Lake Matheson, Aoraki Mount Cook (3.724m) und Mount Tasman (3,498m) im Hintergrund:

Mehr raue Wildnis auf der Südinsel (Herr der Ringe-Feeling kommt auf):

Dann das!! Lake Hawea – in den unglaublichsten Farben:

Von Queenstown noch weiter im Südwesten: Milford Sound im Fjordland…

Noch mehr Berge im Fjordland Nationalpark:

Abendstimmung am Lake Wakatipu in Queenstown:

„It is a pity indeed to travel and not get this essential sense of landscape values. You do not need a sixth sense for it. It is there if you just close your eyes and breathe softly through your nose; you will hear the whispered message, for all landscapes ask the same question in the same whisper.

‚I am watching you — are you watching yourself in me?“

– Lawrence Durrell

Meanwhile im Lande Mordor auf der Nordinsel: Der Vulkan Mount Ruapehu, von der Desert Road…

…Vulkanwanderung Tongariro Alpine Crossing, Nordinsel: Kratersee und geothermale Quellen:

Perfekte Form: „Mount Doom“ aus Herr der Ringe (Mt. Ngauruhoe):

Dann: sanfte Hügel und grüne Schafweiden…willkommen im Auenland (Hobbiton Movie Set, Matamata):

Fast wie daheim: im Nirgendwo der Nordinsel…

…aber nur fast! Uralte Wälder mit Kauri-Baumriesen:

…und dann wieder weiß-goldene Strände vor türkisem Meer (Hokianga Harbour):

“We need the tonic of wildness…

At the same time that we are earnest to explore and learn all things, we require that all things be mysterious and unexplorable, that land and sea be indefinitely wild, unsurveyed and unfathomed by us because unfathomable.

We can never have enough of nature.”

– Henry David Thoreau

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