Meine Highlights und Reisetipps für Uganda

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich (Sprichwort aus Uganda)

Während ich diese Zeilen tippe, sitze ich an Bord eines Turkish Airlines-Fliegers von Stuttgart nach Afrika, genauer gesagt nach Entebbe in Uganda, via Istanbul. (Wie aufregend und exotisch das klingt!)

Ich nippe an der köstlichen hausgemachten Limonade, die es bei Turkish Airlines immer gibt, und freue mich auf das exotische Flugzeugessen mit leckeren Vorspeisen und so (bei Turkish Airlines ist immer ein Koch mit an Bord) und überlege, dass ein Stopover in Istanbul diesmal auch nicht so verkehrt gewesen wäre.

Hausgemachte Limonade Turkish AirlinesLecker: hausgemachte Limonade an Bord von Turkish Airlines

Doch ich will noch weiter: nach Afrika.

Von Istanbul aus fliegen wir in nur wenigen Stunden nach einem kurzen Zwischenhalt in Kigali, Ruanda (wo wir im Flugzeug sitzenbleiben können) weiter ins benachbarte Uganda.

Abenteuer, Safari (ich war noch nie auf Safari!), meine erste Reise ins tropische Schwarzafrika, mein bisher abenteuerlichster Roadtrip (ja, wir sind selber gefahren!), die Grenzüberquerung nach Ruanda, die letzten Berggorillas der Erde – all das erwartet mich und ich kann mich kaum auf das Bordentertainment konzentrieren, so hibbelig bin ich.

Warum eigentlich Uganda?

Ich geb’s zu, für mich waren die Gorillas der Auslöser. Es war ein großer Traum von mir, einmal die letzten noch verbleibenden Berggorillas der Erde in den Bergnebelwäldern Afrikas aufzuspüren und ihnen so ganz nahe zu kommen – und das kann man in Uganda (s.u.), denn hier leben ca. 400 der insgesamt nur noch ca. 800 Berggorillas.

Doch Uganda kann noch viel mehr als Gorillas: Das Land in Ostafrika (zwischen Kenia, Tansania, Kongo und Ruanda) hat zwar keine Strände (da nicht am Meer gelegen), bietet aber jede Menge spektakuläre Natur: weite Savannen mit Tieren, tropisch-grüne Urwälder, bis zu 5.000 Meter hohe Berge im Westen (Ruwenzorigebirge), dazu Vulkane, wunderschöne Seen, Teeplantagen, der Äquator und mehrere tolle Nationalparks. Auch der Nil fließt durch Uganda (man sagt, er entspringe sogar dort, am Viktoriasee).

Queen Elizabeth Nationalpark Uganda Safari

Uganda ist noch nicht so entwickelt und touristisch wie etwa Südafrika oder Kenia. Ich halte das für einen Vorteil, da es insgesamt viel weniger Touristen gibt (in den Nationalparks sind eben nicht schon 40 andere Jeeps da, wenn es etwas zu sehen gibt). Abgesehen von der Hauptstadt Kampala und den Lodges und Guesthouses waren wir überall die einzigen Weißen (was für interessante und amüsante Begegnungen sorgte).

Auch in Uganda könnt ihr wunderbar auf Safari gehen (oder “Game Drive”, wie das jetzt neudeutsch und politisch korrekt heißt) und viele afrikanische Wildtiere sehen (im Prinzip die “Big Five” – wobei es Nashörner derzeit nur im Ziwa Rhino Sanctuary gibt): Giraffen, Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, verschiedene Affen- und Antilopenarten, Nilpferde, Warzenschweine, ganz viele tolle Vögel, Krokodile etc. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr eine Rundreise durch Uganda sogar mit einem Abstecher ins benachbarte Ruanda verbinden.

Diese Highlights solltet ihr auf keinen Fall verpassen:

Meine persönlichen Highlights in Uganda

Großes Kino auf dem Nil: Murchison Falls

In Uganda liegt die Quelle des Nils. Vom Viktoriasee im Süden macht er sich auf seine lange Reise gen Norden, und im Murchison Falls Nationalpark im Nordwesten ist er in ganz Uganda am Schönsten. Hier wurde der Film “African Queen” mit Humphrey Bogart und Katherine Hepburn gedreht, hier stürzte Ernest Hemingway 1954 zwei Mal mit dem Flugzeug ab und auch der Nil stürzt hier ab – allerdings nur 42 Meter. Die Fälle selbst fand ich ehrlich gesagt weniger spektakulär – dafür hat die ganze Landschaft etwas Magisches.

Bootstour auf dem Nil Murchison Falls UgandaJa, im Nil gibt’s tatsächlich Nilpferde! Und Nilkrokodile…

Nilpferde Nil Murchison Falls Uganda

Im frühen Morgen in ein kleines Boot steigen und an den Ufern des friedlichen, träge dahinfließenden Nils Vögel beobachten, aber auch Wasserböcke, Antilopen, Affen und sogar wilde Elefanten, während aus dem Wasser immer wieder der Kopf von Nilkrokodilen zu erspähen ist und die lustigen Ohren und Schnauzen von Nilpferden heraufpoppen, war einfach großartig.

Mit unserem eigenen Jeep von Roadtrip Uganda in der Savanne am Ufer auf Game Drive gehen und das erste Mal Giraffen, Elefanten und andere afrikanische Tiere sehen auch. Und dann zum Sonnenuntergang in der Baker’s Lodge am Ufer sitzen und zum Grunzen der Nilfperde einschlafen.

Die letzten Berggorillas der Erde

Die Gorillas sind schuld, dass ich überhaupt auf Uganda kam (genauer gesagt die Babygorilla-Aufzuchtstation in der Stuttgarter Wilhelma, von der man mich schon als Kind regelrecht wegzerren musste). Denn in Uganda leben noch ca. 400 der ca. 800 letzten Berggorillas der Erde, in einem Vulkangebirge an der Grenze zum Kongo und zu Ruanda, die man im Rahmen geführter, streng reglementierter Gorilla Trekking Touren in den Nebelwäldern aufspüren und in ihrem natürlichen Habitat aus nächster Nähe beobachten kann!

Gorilla Mama mit Baby

Berggorilla Baby Gorilla Tracking

Der Gorillatourismus ist zwar zu Recht umstritten, dient aber auch dem Schutz der stark bedrohten Tiere. In Uganda könnt ihr Gorilla Tracking an zwei Orten im Südwesten machen: Im Bwindi Impenetrable Forest sowie im kleineren Mgahinga Gorilla National Park.

Gorilla Tracking ist so ziemlich eines der abenteuerlichsten und bewegendsten Dinge, die ich je gemacht habe (auch wenn die Permits mit 600 US-Dollar bzw. 450 im April, Mai und November kein Schnäppchen sind). Damit meine ich nicht nur die Begegnung mit den Tieren selbst, sondern auch die ganze Erfahrung des Treks in die Berge und in den undurchdringlichen Wald. (Es war sogar so, dass ich das Ganze ein paar Tage später gleich noch einmal gemacht habe, auf der ruandischen Seite im Volcanoes National Park, doch das ist eine andere Geschichte…).

Hier findet ihr meinem Bericht über das Gorilla Tracking in Bwindi, Uganda.

…noch mehr seltene Affen

In Uganda könnt ihr euch aber auch auf die Spuren weiterer Primaten machen: Es ist nämlich auch eine der wenigen Gegenden der Welt, wo ihr Schimpansen in freier Natur erleben könnt! Schimpansen Tracking könnt ihr im Kibale National Forest (in der Nähe von Fort Portal) machen oder in der Kyambura Gorge beim Queen Elizabeth Nationalpark. Hier hatten wir allerdings an jedem Tag kein Glück – obwohl wir es 4h lang gemeinsam mit Rangern versuchten, waren die Schimpansen ausgeflogen (kann leider auch passieren…). Die Wahrscheinlichkeit der Sichtung soll in Kibale höher sein. Ein weiterer Vorteil: Das Schimpansen Tracking war mit 55 US-Dollar pro Kopf auch um ein Vielfaches günstiger

Außerdem könnt ihr in Uganda die ultraseltenen Golden Monkeys tracken – eine lustige Meerkatzen-Art, die auf der ganzen Welt nur in diesem einen Gebirge im Südwesten von Uganda und Norden von Ruanda vorkommt und leider stark vom Aussterben bedroht ist.

Golden Monkey Uganda Mgahinga

Wir haben sie im Mgahinga Gorilla Nationalpark an der Grenze zu Ruanda im Süden im Rahmen einer geführten Tour mit Park-Rangern getrackt – und sind in den Bambuswäldern auf ca. 2.800m Höhe an den Flanken der Vulkane fündig geworden. Dort hopsten sie wie Katzen über unseren Köpfen herum und fraßen Bambus – Golden Monkeys sind ganz anders als Gorillas, aber es hat unglaublich Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen! Schimpansen und Golden Monkey Tracking ist mit 50-150 US-Dollar pro Kopf übrigens auch um ein Vielfaches günstiger als Gorilla Tracking.

Safari im Queen Elizabeth Nationalpark

DER große Nationalpark und die erste Anlaufstelle für Safaris in Uganda: Den Queen Elizabeth Nationalpark im Westen des Landes solltet ihr auf keinen Fall verpassen. In der weiten Savannnen- und Flusslandschaft könnt ihr mit dem Jeep auf Game Drive gehen (entweder auf eigene Faust oder mit einer geführten Tour) und vom Boot aus Tiere an den Ufern des Kazinga Kanals beobachten.

Safari Queen Elizabeth Nationalpark Ishasha Uganda

Afrikanische Elefanten Ishasha Uganda

Marabu Safari Uganda

In Queen Elizabeth gibt es Elefanten, Nilpferde, Löwen, Antilopen, Paviane, Warzenschweine, Büffel, Krokodile, zig tolle Vogelarten, Echsen und sogar Leoparden (ich warte allerdings immer noch auf meinen ersten…). An den Park grenzt die Kyambura Gorge an, eine kleine Schlucht, in der man Schimpansen Tracking machen kann, und im Südwesten das Ishasha-Gebiet, das mit einem weiteren Highlight aufwartet:

Die Baumlöwen von Ishasha

Ishasha ist eine der wenigen Gegenden in Afrika, wo Löwen seltsame Dinge tun: Sie klettern auf Bäume. genauer gesagt auf spezielle afrikanische “Fig Trees” mit gemütlichen breiten Ästen, auf denen sie dann den ganzen Tag faul herumliegen und schlafen, bis die Hitze des Tages abgeklungen ist und sie wieder auf die Jagd gehen.

Und dabei kann man sie ganz prima beobachten: Einfach mit dem Jeep zu den ausladenden, großen Fig Trees hinfahren und schauen, ob Löwen in den Ästen herumliegen (aber besser nicht aussteigen!). Die Wahrscheinlichkeit, Löwen auf diese Art und Weise zu sehen, ist ziemlich hoch – bei uns hat es zwar etwas gedauert, doch am zweiten Tag hatten wir Glück und haben in einem Baum sogar acht (!) Löwen entdeckt – ganz nah und sogar mit Löwenbabys!

Schlafender Loewe Ishasha Uganda

Baumloewen Ishasha Queen Elizabeth Uganda…in diesem Baum sind mindestens 8 Löwen versteckt!

Übernachten in Safari und Eco Lodges

In Uganda gibt es vielleicht nicht die touristische Infrastruktur von Kenia oder Südafrika, doch man findet durchaus Unterkünfte verschiedener Kategorien vom einfachen Hostel/Guesthouse bis zur luxuriösen Safari-Lodge. Und genau das solltet ihr euch mindestens einmal gönnen, wenn ihr nach Uganda reist!

Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass gerade die luxuriöseren (leider auch teureren) Lodges und Camps meist einen nachhaltigen Ansatz haben. Das heißt, dass viele sowohl ein umweltfreundliches Konzept befolgen, was Strom, Wasser, Müllentsorgung etc. betrifft, als auch dass sie soziale Projekte und Initiativen in den Communities vor Ort starten und betreuen. Dafür nimmt man dann auch mal in Kauf, dass man seine Geräte im Hauptgebäude aufladen muss und Duschen mit heißem Wasser vorher angemeldet werden müssen. Doch seht selbst:

Ishasha Wilderness Camp Uganda

Ausblick Ishasha Wilderness Camp Eco Safari Lodge Uganda

Bwindi Lodge Uganda

Pool Mihingo Lodge Mburo UgandaVon oben nach unten: Ishasha Wilderness Camp, Bwindi Lodge, Mihingo Lodge

Zudem sind viele Lodges auch noch äußerst stylisch und gemütlich, das Essen lecker und der Service wirklich sehr gut. Besonders gut hat es mir in den Safari Lodges von Volcanoes Safaris gefallen. Ich war in der Kyambura Gorge Lodge, Bwindi Lodge, Mount Gahinga Lodge und sogar in der wunderschönen Virunga Lodge in Ruanda, mein heimlicher Favorit).

Empfehlen kann ich auch die Baker’s Lodge im Murchison Falls Nationalpark (einzige Lodge direkt (!) am Nilufer, wunderschön gelegen, mit Nilpferden), die Mihingo Lodge im Mburo Nationalpark (der Blick! Der Pool!) und das Ishasha Wilderness Camp, ein Öko-Camp am Fluss mit Luxus-Safari-Zelten, von dem aus ihr in den südlichen Teil des Queen Elizabeth Nationalparks aufbrechen könnt.

Es müssen nicht immer Luxus-Lodges sein: Diese Guesthouses und Budget Hotels der mittleren Kategorie kann ich euch auch noch empfehlen:

  • Boma Guesthouse, Entebbe
  • 2 Friends Beach Hotel, Entebbe
  • Ruwenzori View Guest House, Fort Portal

Rwenzori Guesthouse Fort Portal UgandaVerwunschen: Garten des Rwenzori Guesthouse in Fort Portal

Wie bereist man Uganda?

Die meisten machen eine geführte Safari-Rundreise in kleinen Gruppen im Jeep. Dafür gibt es in Deutschland mehrere Anbieter, die sich um Übernachtungen, Fahrer, Permits etc. kümmern.

Wer es etwas abenteuerlicher und individueller mag, kann in Uganda aber auch gut auf eigene Faust herumreisen – wie ich es gemeinsam mit Katrin von Viel Unterwegs gemacht habe. Wir haben über Roadtrip Uganda einen Mietwagen gemietet (Allrad Jeep – unbedingt!) und sind einfach selbst gefahren. Das ist aufgrund der Straßenverhältnisse zwar recht abenteuerlich, macht aber viel mehr Spaß und ihr seid viel freier! Ich kann es nur empfehlen! (Mehr über unsere Erfahrungen beim Autofahren in Uganda lest ihr hier.)

Autofahren in Uganda Mietwagen Roadtrip UgandaAls Selbstfahrer in Uganda: Ich mit unserem Jeep von Roadtrip Uganda

Ihr könnt aber auch gut mit dem Rucksack und den sehr günstigen öffentlichen Verkehrsmitteln in Uganda herumreisen – da sich die meisten Einwohner sowieso keinen fahrbaren Untersatz leisten können, gibt es überall Minibus-Sammeltaxis (“Matatus”), Motorradtaxis (Verkehrsmittel Nr. 1 vor Ort) und zwischen den größeren Städten verkehren regelmäßig größere Reisebusse.

Wenn ihr zu zweit oder mehreren seid, würde ich euch aber ein eigenes Auto empfehlen – viel bequemer und ihr kommt mehr herum und seht mehr UND könnt damit sogar in den Nationalparks auf Game Drive gehen, ohne erst einen Jeep und Fahrer anheuern zu müssen.

Hinkommen

Von Deutschland aus fliegen mehrere Fluglinien mit einmal umsteigen nach Entebbe, z.B. Emirates oder KLM von Frankfurt. Am Besten vergleicht ihr die Preise über mehrere Flugsuchmaschinen! Variiert dabei auch mit den Reisedaten und Abflughäfen, um die günstigsten Flüge zu finden.

Für uns war die Verbindung von Turkish Airlines über Istanbul nach Entebbe die beste und günstigste (nur 505,- Euro hin und zurück von Mitte November bis Mitte Dezember). Der Flieger landet unterwegs kurz in Kigali/Runda, wo ihr sitzenbleiben könnt (übrigens auch eine sehr praktische Gabelflugverbindung, wenn ihr eure Uganda-Rundreise wie wir mit einem Abstecher nach Ruanda kombinieren wollt!).

Flug mit Turkish Airlines nach Afrika

Wann ist die beste Reisezeit?

Uganda liegt am Äquator und hat ein ganzjährig tropisch-heißes und feuchtes Klima, das übers Jahr kaum Temperaturschwankungen aufweist. Da das Land aber im Schnitt auf über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel liegt, ist das Klima zum Glück recht gemäßigt und angenehm – die Temperaturen steigen tagsüber selten auf über 30 Grad, nachts können sie schon ma auf 15 Grad oder weniger fallen (vor allem, wenn ihr in den höheren Regionen im Westen unterwegs seid). Nehmt daher auf jeden Fall auch lange Sachen mit und warme Pullis!

Die ideale Reisezeit ist in unserem Winter, zwischen Mitte Dezember und Februar – das ist die ‘trockene’ Jahreszeit, aber eben auch die Hauptsaison, mit den meisten Touristen und höchsten Preisen. Eine weitere gute Reisezeit ist die Trockenzeit zwischen Juni und August. Als Regenzeiten gelten die Perioden von März bis Mai und von September bis November.

Ich empfehle euch, kurz vor Saisonbeginn hinzufahren, und zwar im November, am besten Ende November/Anfang Dezember. Es kann zwar etwas regnerischer und kühler sein als sonst (was eigentlich auch nicht so schlecht ist), aber es ist noch viel ruhiger und günstiger, auch die Gorilla Permits sind für “nur” $450 zu haben. Interessanterweise sind die Savannen um diese Jahreszeit üppig grün (das Gras ist eher im Frühjahr gelblich-verdorrt).

Uganda SavanneFifty Shades of Green: Die Savanne Ende November

Brauche ich ein Visum?

Ja, für Uganda brauchen deutsche Staatsbürger ein Visum. Es gibt glücklicherweise Visa upon Arrival, die bei der Einreise am Flughafen Entebbe und an diversen Grenzübergängen erhältlich sind. Sie kosten $100,- und sind für maximal 30 Tage gültig.

Allerdings berechtigt das Einreisevisum nicht zur mehrmaligen Einreise. Wenn ihr also wie wir z.B. über die Grenze nach Ruanda wollt und dann wieder zurück nach Uganda, lohnt sich ein gemeinsames “East African Tourist Visa” (EAC) der Länder Uganda, Ruanda und Kenia, mit dem ihr in alle drei Länder einreisen könnt. Es ist 90 Tage lang gültig und kostet ebenfalls $100. Wir haben es am Flughafen Entebbe bekommen (bei den Visa-Schaltern in der Ankunftshalle anstellen und dann speziell danach verlangen). Das Geld für euer Einreisevisum solltet ihr in bar dabeihaben!

Wart ihr schon mal in Uganda? Was hat euch am Besten gefallen? Was sind eure Reisetipps?

Business Class Upgrade Turkish AirlinesHighlight beim Rückflug: das Business Class Upgrade à la Turkish Airlines am Gate. Man nehme einfach Sitz 10F und ersetze ihn durch 1F! (Mach ich in Zukunft auch immer so ;-)).

Vielen Dank an Turkish Airlines, die mich bei meiner Reise nach Uganda mit einem Flug unterstützt haben, sowie an Roadtrip Uganda für den Mietwagen und Volcanoes Safaris und die o.g. Unterkünfte. Alle Ansichten sind meine eigenen.

4 Comments

  • Ela says:

    Uganda ist einzigartig – ich war vor einigen Jahren dort und es nennt sich zurecht die Perle Afrikas. Und das Gorilla-Tracking war ein einmaliges, wunderschönes und ergreifendes Erlebnis, das jeden Cent (bzw. Dollar) wert ist! Ein schöner Bericht 😉

  • Maike says:

    Hey :) ganz toller Artikel! Hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Wir planen gerade unsere nächste Reise und liebäugeln damit, nach Uganda zu fliegen. Wir möchten auf gar keinen Fall eine geführte Tour von Deutschland aus starten, daher meine Frage: wie viel habt ihr für das Auto bezahlt und wie viel waren eure Ausgaben/Tag?

    Lieben Dank vorweg und viele Grüße, maike

    • Susi says:

      Hallo Maike, das Auto haben wir über “Roadtrip Uganda” gebucht (sind im Artikel verlinkt), die ich auch sehr empfehlen kann! Der Mietwagen hat für die Dauer von fast 4 Wochen 1.500,- Euro gekostet. Vor Ort waren unsere Ausgaben ziemlich hoch, weil wir öfter in teureren Lodges geschlafen und gegessen haben, und uns wie gesagt mehrere Touren und zwei Mal Gorilla Tracking geleistet haben. 😉 Wenn du da weniger machst bzw. in günstigeren Guesthouses übernachtest, kannst du sparen. Schau dazu am Besten auch mal bei meiner Reisegefährtin Katrin von viel-unterwegs.de im Blog vorbei!

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