Mount Bromo: Die Sache mit dem Sonnenaufgang

Stellt euch vor, ihr steht im Dunkeln auf einem Berg, irgendwo ganz weit oben. Dort ist es eisig kalt, der Wind pfeift euch nur so um die Ohren und durch eure viel zu dünnen Kleider. Ihr seid noch gar nicht richtig wach und habt eine lange Reise hinter euch. Eigentlich habt ihr gar nicht wirklich geschlafen – und zwar für das, was gleich passiert: Nach einer gefühlten Ewigkeit wird es auf einmal hell am Horizont.

Endlich! Die Sonne geht auf, und als die ersten Lichtstrahlen über den Kraterrand kriechen, wisst ihr auch, wofür, denn ihr seht vor euch DAS:

Nur für diesen Ausblick reisen jedes Jahr Abertausende zum Mount Bromo auf der Insel Java in Indonesien, nur um einmal von der Aussichtsplattform auf dem Kraterrand in 2.770m Höhe den Sonnenaufgang mitzuerleben und vor diesem Panorama zu stehen. Ich auch.

Versteht mich nicht falsch – der Anblick der riesigen Kaldera mit der “Sea of Sand” und den daraus emporragenden Vulkanen (Bromo: der kleinere hellgraue Krater links) und dem majestätischen Semeru (3.676m) im Hintergrund ist atemberaubend. Es ist wie ein Trip in eine andere Welt – mehr Science Fiction/Endzeit-Film als Indonesien vielleicht. Doch ich sage: Das mit dem Sonnenaufgang am Mount Bromo ist so eine Sache.

Ich weiß nicht, was ich mir genau vorgestellt hatte. Eine ganz besondere Stimmung vielleicht, Ruhe, eine gewisse feierliche Stimmung und ein einzigartiges Erlebnis, das mich total flashen würde. In Wirklichkeit sah das dann eher so aus:

Sonnenaufgang genießen geht anders

In Wirklichkeit quetscht man sich mit hunderten (!) anderen Menschen auf die kleine Aussichtsplattform und sieht erst mal gar nichts (es ist noch dunkel und man steht in einer Menschenmenge – ich auf dem Foto schon ziemlich weit vorne…).

Dort geht es laut und hektisch zu, es herrscht ein ständiges Geschubse und Gedränge. Eine ‘besondere’ Stimmung kommt nicht auf, im Gegenteil. Genervt, reizüberflutet und überfordert erkämpfe mir einen Platz in der zweiten Reihe, damit ich überhaupt etwas sehen und fotografieren kann. Doch als die Sonne nach fast 1 1/2h Wartens in Eiseskälte endlich aufgeht, spüre ich meine Finger schon nicht mehr. So schön der Sonnenaufgang über dem Bromo-Tengger-Massiv auch ist – für mich ist er den Stress der organisierten Jeeptour nicht wert. Ich bin enttäuscht.

Das Geschäft mit dem Sonnenaufgang

Jeden Abend bringen Minibusse die Besucher von Probolinggo, der nächstgrößeren Stadt an der Küste, hinauf in die Berge, in eines der Dörfer beim Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark (Ngadisari oder Cemoro Lawang direkt auf dem Kraterrand). Tickets dafür gibt es an der Bus Station in Probolinggo oder in zahlreichen Tour Offices in anderen Orten auf Java (je nachdem, woher ihr kommt).

Die Busse kommen abends gegen 20-21 Uhr an – es bleibt nur noch kurz Zeit, etwas zu essen, eine warme Jacke zu leihen (aufgrund der großen Höhe hatte es nachts 4 Grad!) oder noch schnell ein Ticket für die Sonnenaufgangs-Tour am nächsten Morgen zu ergattern, die in Tour Offices am Nationalparkeingang oder in Ngadisari und Cemoro Lawang leicht zu bekommen sind (für ca. 120.000 Rupien p.P.). Um 3 Uhr morgens geht es dann schon wieder raus und los.

Denn jede Nacht um 3:30 knattern hunderte von identischen Jeeps vom Dorf Cemoro Lawang am Kraterrand im Stockdunkeln hinunter in den großen Krater, pflügen durch die Sea of Sand und schrauben sich in einer langen Schlange auf der anderen Seite wieder den Berg hinauf; Ziel: Aussichtspunkt auf dem Mount Penanjakan in 2.770m Höhe.

Die Jeeps parken dann alle in einer langen Schlange entlang der Straße, die sich auf den Berg (aka Rand der Kaldera) hinaufwindet. Je nachdem, wie viele Fahrzeuge schon vor einem da sind, muss man sich von dort erst einmal zu Fuß weiter auf den Weg zum Aussichtspunkt machen, vorbei an Schlangen von Jeeps, durch das allgemeine Verkehrschaos von Autos, Motorrädern, Fußgängern, Händlern und auf dem letzten Stück Streetfood- und Souvenirständen. Dort solltet ihr allerdings nicht rumtrödeln, sondern direkt versuchen, einen der begehrten Plätze weiter vorne am Geländer zu ergattern. Dort gilt es dann auszuharren, bis gegen 05:30 endlich die Sonne aufgeht.

Nach dem Sonnenaufgang: Im Gänsemarsch auf den Bromo

Kurz nach Sonnenaufgang müssen alle auch schon wieder zurück zu den Jeeps. In einer Menschenmenge schiebt und manövriert man sich durch die Gasse mit den Ständen und Verkäufern hindurch und entlang der Straße voller knatternder Motorräder und Jeeps, während die ersten schon wenden und versuchen, sich ihren Weg nach unten zu bahnen. (Dummerweise sehen alle Jeeps gleich aus – merkt euch unbedingt auffällige Landmarks entlang der Straße und fotografiert das Kennzeichen ab!) Hat man endlich seinen Jeep und Fahrer wiedergefunden, geht es in einer langen Kolonne wieder runter in den Krater.

Jetzt kommt der spaßigere Part: Im Jeep mit Karacho durch die Sea of Sand mit dem feinen Vulkansand heizen! Yeah! Meine Stimmung steigt wieder…

Mitten in der Sea of Sand, in Laufweite zum Aufstieg auf den Mount Bromo, parken die Jeeps dann alle in Reih und Glied. Nun kommt Teil 2 der Tour: auf den Kraterrand des Bromo hinausfsteigen oder – wem das zu weit und zu anstrengend ist – auf Pferden reiten bzw. hochgeführt werden.

Da wir am Vortag schon in aller Ruhe und ohne Menschenmengen zum Bromo gewandert sind, bleiben wir unten und essen erst mal eine köstliche “Bakso” Nudelsuppe an einer der fahrbaren Garküchen, um die sich die Einheimischen scharen. (Interessanterweise sind wir die einzigen Westler, die sich das trauen). Egal – die dampfende Bakso ist in meinem durchgefrorenen Zustand genau das Richtige und schmeckt köstlich.

Nach weiteren 1 1/2h ist die Bromo-Karawane wieder zurück und es geht wieder gesammelt in die Jeeps. Noch vor dem Frühstück sind wir zurück im Dorf Cemoro Lawang. Und direkt nach dem Frühstück, nach gerade mal 12 Stunden ‘auf dem Vulkan’, bringen die Minibusse die Reisenden auch schon wieder zurück in die nächstgrößere Stadt Probolinggo an die Küste.

Mount Bromo ohne Tour – Die Alternativen

Ihr habt auch keine Lust auf so eine Tour de Force und auf die Menschenmassen zum Sonnenaufgang? Es geht auch anders: Die Region kann auch gut auf eigene Faust und ohne Tour erkundet werden.

Zuallererst solltet ihr mindestens eine Nacht länger bleiben, wenn ihr könnt. Im Nationalpark gibt es tolle, auch nicht zu schwere Wanderungen, die man gut individuell unternehmen kann (geht übrigens auch gut alleine!). In den Offices vor Ort bekommt ihr dazu Informationen und Karten. Auf jeden Fall solltet ihr tagsüber auf eigene Faust hinunter in den Krater und durch die “Sea of Sand” zum Kloster Poten und von dort auf den Kraterrand des Mount Bromo hinaufwandern (meinen Bericht findet hier!).

Zudem könnt ihr vom Dorf Cemoro Lawang aus in aller Frühe auf eigene Faust zum Sunrise Viewpoint wandern (ca. 2h) und unterwegs den Sonnenaufgang ohne Tour erleben. Hierfür müsst ihr euch vor Ort durchfragen und genauere Informationen (Routenbeschreibung, Karte) besorgen, z.B. im Café Lava. Und ihr benötigt unbedingt eine Stirn- oder Taschenlampe. Der Weg führt euch nicht durch die Sea of Sand (ginge auch, wäre aber sehr weit und würde zu lang dauern), sondern von Dorf aus in die andere Richtung am Kraterrand entlang. Unterwegs kommt vor dem Mount Penanjakan (Viewpoint #2, wo die Touren hinfahren) noch ein weiterer Viewpoint #1, von dem aus man ohne die Massen den Sonnenaufgang sehen kann. Eine Beschreibung dazu findet ihr hier.

Auch entlang der Straße, die von der Sea of Sand hinauf zum Aussichtspunkt #2 führt, passiert man auf halber Höhe einen anderen Aussichtspunkt: Einen kleinen Hügel, rechter Hand in einer Linkskurve. Hier kann man schnell hinaufsteigen und es sind garantiert viel weniger Leute oben.

Dort kommt ihr z.B. hin, wenn ihr euch im Dorf selbst ein Fahrzeug mit Fahrer anheuert. Das könnt ihr dann auch zu einer anderen Tageszeit tun, zu der weniger Leute unterwegs sind. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit dem Sonnenuntergang? Ich habe mich dazu bei den Fahrern und im Ort Cemoro Lawang umgehört, und mir wurden für das Chartern eines Autos mit Fahrer zum Sonnenuntergang Preise zwischen 500.000-600.000 Rupien für 2 Personen genannt (Startpreis, noch ohne Verhandeln. Ohne Guide müsste eine Tour mit ein paar Stopps um die 300.000-400.000 Rupien kosten).

Meist erntete ich bzgl. des Sonnenuntergangs zwar verständnislose Blicke (das Konzept des “Sonnenuntergang-anschauen-wollens” scheint den Einheimischen nicht wirklich einleuchtend, das ist aber in Südostasien häufig so), aber wenn ihr etwas rumfragt, müsstet ihr leicht einen Fahrer finden, mit dem ihr z.B. tagsüber oder am späten Nachmittag vergleichsweise entspannt zu einem der Aussichtspunkte fahren könnt.

Wer stattdessen zu Fuß zu einem der Aussichtspunkte wandert, sollte rechtzeitig los (03:00 für den Sonnenaufgang, Sonnenuntergang ist gegen 17:30), aber auch rechtzeitig wieder den Rückweg antreten und Stirnlampen dabei haben.

Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen, die wunderbare und krasse Landschaft dort ohne Tour, auf eigene Faust und zu Fuß zu erkunden!

Mehr Infos zum Bromo, zu Unterkünften, Transport, Ausrüstung etc. findet ihr in meinem Guide zum Mount Bromo.

Wart ihr auch schon dort? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr noch mehr Tipps?

25 Comments

  • oli says:

    Seit die Parkverwaltung die Eintrittspreise nun zum zweiten Mal innerhalb eines Jahrs krass erhoeht hat (liegt jetzt fuer Auslander bei etwa 50 Euro), stellt sich ohnehin die Frage, ob man den Mount Bromo noch besuchen will.

    • Susi says:

      Echt? Wann warst du denn da und wieviel hast du gezahlt? Ich war Anfang September dort und habe 75.000 Rupien Eintritt in den Park gezahlt, also den regulären Preis für Ausländer (ca. 6,50 Euro). Ich habe allerdings auch gelesen, dass die Parkverwaltung auf Anraten der Regierung die Preise mit der jetzt kommenden Saison kräftig erhöhen wird – um mehrere Hundert (!) Prozent. Ich befürchte, darauf wird man sich einstellen müssen – oder den Bromo künftig ganz meiden (was aber auch schade wäre)…

      • Oli says:

        Ich war letzten Sommer dort und habe damals auch 75.000 bezahlt – nachdem der Eintrittspreis noch wenige Monate zuvor bei 15.000 lag.

        Das mit den neuen Preisen habe ich in einer Zeitung gelesen auf die in einem Reiseforum verlinkt wurde. Finde es aber gerade nicht mehr.

        Ich bin nun allerdings gerade nicht mehr ganz sicher, ob es Euro oder Dollar waren. Aber auch um die 50 Dollar sind arg viel.

        • Susi says:

          Hi Oli, ja, 75.000 IDR war zumindest bis vor Kurzem der Preis und ich konnte auch keine aktuelleren Informationen dazu finden, inwiefern der jetzt erhöht wird/wurde – werde das aber im Auge behalten und den Post ggf. aktualisieren! LG Susi

  • Tabitha says:

    Deine Bilder sehen wirklich toll aus.
    Und schön fand ich die offene Beschreibung des “Menschenmassen machen jede Form der Romantik zunichte”. Die Erfahrung habe ich beim Sonnenaufgang in Nepal gemacht. Am Ende freut man sich wahnsinnig über die Fotos, auf denen kein Arm, Kopf etc. zu sehen ist 😉

    • Susi says:

      Hallo Tabitha, ja, auf den ganzen schönen Fotos (auch von Angkor Wat etc.) sind die Massen immer geschickt abgeschnitten, so dass hier leicht der falsche Eindruck entstehen kann, man hätte den Moment ganz alleine mit der Welt. Und dann oft enttäuscht ist, wenn man endlich mal selbst hinkommt. Deshalb war es mir wichtig, auch mal zu erzählen, wie es dort wirklich ist und was einen erwartet, um dieses Foto zu bekommen.

  • Fridolin says:

    Danke, dass das endlich mal jemand sagt! Diese ganzen “Sunrise-Sunset-Touri-Massentouren” gehen wirklich auf die nerven! Oftmals sind die günstigeren und einfacheren Routen nur einen Spaziergang vom plattgetrampelten (in diesem fall eher von den Jeeps plattgefahrenen) Weg entfernt.

    • Susi says:

      Danke Fridolin für deinen Kommentar! Es freut mich, dass ich nicht die einzige bin, der das auf die Nerven geht. Außerdem wollte ich mal die Realität hinter diesen ganzen schönen Bildern zeigen, die immer einen ganz anderen Eindruck erwecken. Es lohnt sich definitiv, auch mal nach Alternativen zu den üblichen Massentouren zu suchen!

  • Anna says:

    Zuerst dachte ich, das wird jetzt ne schöne, romantische Geschichte, genauso wie man es sich vorstellt. Und dann, bämm, die Touristenmassen. Da musste ich erstmal lachen. Dummerweise kann man denen ja auch bei einem Event wie dem Sonnenaufgang schlecht aus dem Weg gehen, indem man zu einer anderen Uhrzeit kommt 😉

    Ich fliege im November nach Hawaii und werde mir den Sonnenaufgang auf dem Haleakala nicht entgehen lassen, auch wenn ich jetzt schon die Touristenmassen vor mir sehe. Immerhin ist Nebensaison… Vielleicht bringt das ja ein bisschen was.

    Liebe Grüße!
    Anna

    • Susi says:

      Hallo Anna, dann bist du ja jetzt schon mal vorgewarnt – auch was Sonnenaufgänge auf Hawaii anbelangt! Zum Glück bist Du zur Nebensaison da – ich drück dir die Daumen! :-)

  • Thomas says:

    Hallo Susi,
    schöne Bilder und ich habe auch gerade darüber geschrieben (wie ich es im Mai 2015 erlebt habe). Ich war an einem anderen Viewpoint unterhalb, wohin ich gewandert bin. Dort war es ein wunderschönes Erlebnis und ich kann nur jeder / jedem empfehlen nicht die Jeep Tour zu unternehmen. Als es hell war habe ich einmal nach oben auf den Berg geblickt und die Menschenmassen gesehen …
    Und vor allem danach gehen noch alle hinunter zum Bromo und da sieht es dann mit den Jeeps aus wie ein riesiger Parkplatz im Sandmeer.
    Lg Thomas

    • Susi says:

      Hallo Thomas, Danke für den Hinweis, deine Wanderung zu dem anderen Viewpoint ist eine gute, aktuelle Ergänzung zu meinen Tipps! Nächstes Mal würde ich es auch so machen.

  • Ingrid says:

    Hallo Susi,
    gestern Abend bin ich von der Bromo Tour in Bali angekommen und heute stolpere ich über Deinen Bericht über die Bromo Tour, die ich genau so negativ erlebt habe durch die Jeeptour und Menschenmassen auf dem Viewpoint. Aus lauter Frust habe ich den Sonnenaufgang auf den großen Displays fotografiert, die in die Höhe gehalten wurden und mir die Sicht versperrten. Bei Licht habe ich dann das Vulkangebiet gesehen und war wirklich ergriffen. Den Sonnenaufgang an diesem Punkt braucht man dazu echt nicht und die vielen lauten Menschen auch nicht. Danke, dass Du Alternativen aufgezeigt hast zur Tour. Das Gebiet ist so beeindruckend, dass es wert ist, erwandert zu werden. Danke für deinen Bericht. Schade, dass ich ihn nicht vor-vorgestern gelesen habe.
    Für den Bromo-Eintritt habe ich 237.000 IR bezahlt (ca 15 Euro).
    Die Fahrer und Gehilfen habe ich touristenmüde und sehr unfreundlich erlebt. Die mitgebuchte Standardübernachtung war in einem Schmuddelzimmer.
    (Tipp: Von Yogyakarta kann man auch per Bahn nach Probolinggo fahren.)
    Lg Ingrid

    • Susi says:

      Hallo Ingrid, Danke für dein wertvolles Feedback und die Info mit dem Preis, und schade, dass du den Artikel nicht früher gesehen und ein eher negatives Erlebnis hattest! Es ist jedenfalls gut zu wissen, dass es anderen auch so ging wie mir! Ich hoffe, du hattest anschließend noch eine schöne Zeit in Bali.

  • Ellen says:

    Ich war vor einem Jahr mit meinem Freund da. Grosse Empfehlung: Meidet alle geführten Touren!! Wir erreichten Cemoro Lawang mit Bus und Taxi und nahmen uns dort ein kleines Hotelzimmer. Wir ignorierten alle Ratschläge und Angebote (ziemlich schwierig;)) und machten uns um 3 Uhr morgens alleine auf den Weg auf die Aussichtsplattform. Auch auf dem Weg wurde uns etwa 100 mal eine Mitfahrgelegenheit angeboten, aber es war sehr entspannend und mit Stirnlampe super gut zu meistern. Von der Ausssichtsplattform aus führt ein kleiner Weg noch weiter hinauf. Dort kann der Sonnenaufgang ganz allein (wir teilten ihn mit zwei anderen, die den Weg auch alleine hinauf gefunden haben) und in Ruhe genossen werden. Wir liefen dann noch ein ganzen Stück weiter hoch, und konnten so die Aussicht den ganzen Tag geniessen.

  • André says:

    Hi Susi,
    ein wirklich hilfreicher und inhaltlich sehr guter Bericht.
    Die Variante mit 2 Übernachtungen werde ich wohl auch machen wenn ich im April dort bin. Ich habe auch auf Karten gesehen dass es weiter oben den Weg hinauf noch weitere Sunrise Points gibt. Wie lange ist schätzungsweise der Weg von Cemoro Lawang zu Fuß? Die Variante sich mehr Zeit zu nehmen und die Umgebung mit Sea of Sand, Poten und Kraterrand zu erkunden klingt nach einem tollen Plan. Danke für die nützlichen Tipps.

    • Susi says:

      Hi André, gerne! Der Weg von Cemoro Lawang zum Sunrise Point ist ca. 2-3h zu Fuß.Ja, individuelle Wanderung in den Krater und am Kraterrand entlang von Cemoro Lawang aus kann ich nur empfehlen!

  • Tina says:

    Hallo Susi, vielen Dank für diesen tollen Bericht! Ich bin aufgeregt, meine erste Reise alleine und dann noch 3 Wochen vorher spontan gebucht. Den Vulkan und den Sonnenaufgang will ich auf jeden Fall mitnehmen! Allerdings widersprechen diese Touren dem was ich mir vorstelle! Kann ein leicht unsportliches Wesen wie ich das auch alleine schaffen? Wenn ja, brauche ich Wanderschuhe?
    Danke schon mal für eine kurze Rückmeldung! Liebe Grüße

    • Susi says:

      Hi Tina, ja (den Bromo-Rand besteigen kann man auch als leicht unsportliches Wesen machen, noch einfacher wird es, wenn du eine Jeeptour buchst, denn die halten schon unten am Rand) und nein (du brauchst keine Wanderschuhe, Turnschuhe/Laufschuhe reichen völlig aus!). Go, girl!

  • Mie says:

    Hi. Nice to read about your experience! I havd just been there on a tour with Indo Travel Team! It was so cool. And we did also go to Kawah Ijen :)

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